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CLUB - ZEITUNG 2026 des Radrennclub Basel +++

​Mitteilungen und Berichte an das Web-Team: 

Kurt Kaiser: [email protected]

Enrico Meier: [email protected]
Die Geschichte des radrennclub basel
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Der Club-Hock findet immer am ersten Mittwoch des Monats im Restaurant Hard in Birsfelden statt. 
​Der Club-Hock ist offen für alle Freunde des Radsportes.
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​Der nächste Club-Hock 
ist am Mittwoch 04. Februar 2026, ab 17 Uhr  


FREIE RADSPORTKOMMENTARE
Es dürfen hier von allen Teilnehmern Themen angesprochen werden, Berichte erstellt oder Fragen formuliert werden. Direkt in die Seite selber schreiben mit Datum und Name.
​
Hier zur Kommentarseite
Internationale Radsportnachrichten.
Für den deutschen Sprachraum textet unser Marcel Segessemann auf:  

https://radsportseiten.com
20.01.2022 Service Public beim RRCB

Dem lange gehegten Wunsch von Clubmitgliedern, Einsicht in die Clubmitgliederliste zu erhalten, sind wir mit dem neuen Präsidenten Bummi zu folgender Lösung gekommen.

Die Clubmitgliederliste kann mit einer E-Mail an: [email protected] angefordert werden. Sie wird dann gezielt als PDF und per Mail an den Besteller übermittelt. Damit können wir dem Datenschutz gerecht werden, weil sie nicht öffentlich zugänglich gemacht wird.​

19.01.2026  - ​Frauen und Radsport / Frauenradsport  -  (3. Folge)
Bericht: Peter Abt / KK       Web:KK
​Aus dem Nähkästchen von Peter Abt
​

Frauen hatten im Radsport in der Schweiz sehr lange nichts verloren, weder in einer Jury, noch in Begleitfahrzeugen und schon gar nicht in einem Radrennen, oder wie im VC Binningen, als Clubmitglied. Viele störten sich am Radrennverbot für Frauen und kämpften für Gleichberechtigung.
An der WM 1966, am Nürburgring, hat eine junge Fahrerin, mit einem selbst aus Wolle gestrickten Schweizer Trikot, unsere Amateur Mannschaft besucht. Sie erklärte, dass sie nur mit einer französischen Lizenz am Rennen der Frauen teilnehmen könne….

1986, Gründung der erste Elite-Radsportgruppe in der Schweiz, GS Fanciulli LIS.

Zusammen mit Fanciulli, Radsport-Geschäft in Basel, und mit der Unterstützung der Alfa Romeo Byfang Garage, gründete ich die erste Damen-Rennradgruppe. Dies ohne offizielle Genehmigung seitens der Radsport-Obrigkeit, SRB.
Ausgerechnet am Herrenabend des VC Binningen, dort waren bis dato auch keine weiblichen Personen erwünscht, konnten wir, mit der Moderation von Radio Basilisk, die erste Frauenmannschaft vorstellen.
Der damalige Nationaltrainer Oscar Plattner war kein Freund des Frauenradsports und meinte zu Peter Abt: ‚I wünsch dir viel Vergniege bi däm Psycho-Verein, do kasch no einiges erläbe‘.
Die Gründung der Rennsportgruppe löste ein unerwartetes Echo in der Presse aus. In der Presse wurde insbesondere das Foto einer Fahrerin abgedruckt, die später mit einem bekannten und erfolgreichen Profi-Radsportler verheiratet war. Dies missfiel einigen Fahrerinnen im Team, weil diese teils erfolgreicher Rennen bestritten. Dass die Fahrerin wegen eines Rennunfalles länger pausieren musste und dadurch Mühe hatte, dem Tempo zu folgen, wurde aussser acht gelassen.
Anlässlich des Trainingslagers in Tenero wurde die betreffende Fahrerin gemobbt. Im Sportzentrum gab es Massenlager. In der Nacht wurden ihre Trainingskleider vor das Fenster gehängt, weil diese angeblich stinken. Wie weit sie sonst noch gemobbt wurde, ist mir nicht bekannt.
Am nächsten Tag beschied mir die gemobbt Fahrerin, dass sie vom bekannten Profi-Sportler gleich abgeholt und den Radsport beenden werde. Ein Umstimmen war nicht mehr möglich.
Die erste Saison verlief zufrieden stellend, wenngleich einige Fahrerinnen überfordert waren. Bei einem gemeinsamen Training im Elsass wollte ich den Fahrerinnen das Fahren bei Seitenwind, sprich Staffelfahren, beibringen. Bereits nach Grenzübertritt wurde eine Fahrerin abgehängt. Das geplante Training konnte nicht durchgeführt werden, da die Leistungsunterschiede viel zu gross waren.
Andere Ansichten, andere Meinungen: Fahrerinnen erklärten mir, dass es ehrlicher sei, wenn Jede ohne Hilfe von Teammitgliedern, ein Rennen gewinne, ganz dem olympischen Motto ‚nicht siegen ist wichtig, sondern teilnehmen‘. Es solle Jede so fahren, wie sie wolle, ohne dass beeinflusst wird, wie sie zu trainieren habe und welche Taktik sie anwenden soll. Eigentlich braucht es dann keine Mannschaft, sondern nur das zur Verfügung stellen von Rennrad, Kleidung, Pannenhilfe, Verpflegung und Prämienzahlung.
Da kommt mir Ferdi Kübler’s Aussage in den Sinn, als er mir erklärte, er habe mit 7 Schraubenzieher die Tour de France gewonnen. Er hätte diese nur am Start und beim Nachtessen gesehen. Ein Tourgewinn ohne Hilfe der Mannschaft?
Im internationalen Radsport war es lange Zeit möglich als Einzelfahrerin Rennen zu gewinnen. Man stelle sich vor, ein Giro oder TdF als Einzelfahrer zu bestreiten, wie ein Amateurrennen? Im Frauenradsport war dies lange Zeit möglich, da die Leistungsunterschiede sehr gross waren. So haben z.B. Jeannie Longo(13-fache Weltmeisterin), Leontin van Morsel usw. Rundfahrten oder Eintagesrennen ohne Hilfe von Team-Mitgliedern gewonnen.
Bei Rennen in der Schweiz beherrschten Edith Schönenberger, Stefi Carmine, Eveline Müller und Barbara Ganz die Szene.
Inzwischen hat sich diesbezüglich viel geändert und die Teamarbeit ist in den Vordergrund gerückt.

Reminiszenzen:
Da Frauen-Radteam (GS Fanciulli LIS) wurde zur Niedersachsen-Rundfahrt eingeladen. In der Team-Sitzung, zur Besprechung der möglichen Taktik, hielten die Fahrerinnen demonstrativ, mit beiden Händen, die Ohren zu.
Die jungen Frauen wollten unbedingt einen Tag früher zum Startort reisen, um die Streckenführung der ersten Etappe, anzusehen. Aus beruflichen Gründen war dies für mich nicht möglich. Hans Bohm stellte sich als Fahrer zur Verfügung, um mich einen Tag später zum Startort zu bringen. Die jungen Frauen reisten mit dem Bus von Fanciulli an den Startort. Am Abend, als Hans und ich am Startort angekommen sind, die Tragödie. Einige weinten, wir wollen sofort nach Hause fahren! Was war passiert? Also erst mal beruhigen!
Giuseppe Fanciulli ist nicht mit dem Team gereist, sondern hat, in letzter Minute, einen Jungen aufgeboten, welcher kurz vorher die Fahrprüfung bestand hat. Die Mannschaft wurde ohne Geld, oder Kartenmaterial, auf die Reise geschickt. Für Benzin musste Geld von den Mädchen gesammelt werden. Bei Ankunft musste die Unterkunft gesucht werden. Die weitere Überraschung, man rechnete nicht, mit der früheren Anreise. Die Unterkunft war noch nicht frei. Zum Glück fand man dennoch eine Lösung. Dass Hans Bohm mich begleitete, passte den Girls nicht. Als Fan des Frauenradsports versprach Hans Bohm den Fahrerinnen Prämien, wenn das Etappenrennen mit gutem Einsatz bestritten wird.
Bei einem Kriterium in Allschwil, wir hatten keine gute Sprinterin im Team, empfahl ich den Fahrerinnen, anfänglich abzuwarten und erst im letzten Drittel des Rennens, nach einem Wertungssprint anzugreifen. Demonstrativ fuhren die Girls, das ganze Rennen, in den hinteren Regionen des Feldes. Wohl eine Retour-Kutsche für die Erlebnisse an der Niedersachsen-Rundfahrt. 

​Lichtblicke:
Anlässlich eines Rundstreckenrennens, in Embrach, habe ich Lisbeth Lötscher geraten, im Rennen abzuwarten und später auf meinen Zuruf ‚jetzt‘ einen Angriff zu lancieren. Für einmal wurde ein Rat befolgt. Sie hat das Rennen solo gewonnen.
Sandra und Susanne Krauer, vom VMC Olympia, sind in unser Team aufgenommen worden. An der Schweizer Meisterschaft die grosse Überraschung. Sandra war mit Barbara Heeb aus dem Feld ausgerissen. Für den Sprint rechnete ich durchaus mit einer Chance für Sandra, gegen die kleinwüchsige Barbara gewinnen zu können, doch sie schien nicht an die Chance zu glauben und war eher gehemmt. Später wurden die beiden Krauer Schwestern von Rolf Just abgeworben.
Die Berlinerin Tina Hofmann hat bei mir nachgefragt, ob sie in das Team aufgenommen werden könne. Es war eine gute Entscheidung, der Nachfrage zu entsprechen. Sie war unkompliziert und eine gute Sprinterin. Zwar konnte sie an den Steigungen oft der Spitze nicht folgen, doch war sie schlau genug, im Wissen, dass man sich vorne oft nicht einig ist, zusammen ins Ziel zu kommen. So konnte sie immer wieder aufschliessen und im Sprint einige Rennen gewinnen.
Während 9 Jahren engagierte sich die GS Fanciulli LIS im Frauenradsport. Das Interesse am Frauenradsport, wie auch die Berichterstattung in den Medien hatte sich abgeflacht.
Mit neuer Generation ist in den letzten Jahren die Aufmerksamkeit im Frauenradsport wieder stark gestiegen. Die Formierung von Profi-Teams, analog der Männer, wie auch die Präsenz im Fernsehen tragen Früchte. Die Rennen sind so spannend, wie bei den Männern.  

​Peter Abt
​
Fortsetzung folgt

 14.01.2026 - Frauen und Radsport / Frauenradsport - (2. Folge)
Bericht / Web: Kurt Kaiser (KK)
Der Frauenradsport hatte es in der Schweiz sehr schwer. Bis in die 1970er Jahren war es in der Schweiz ungewöhnlich, oder nicht erlaubt, dass Frauen an Radrennen teilnehmen. Die Frauen kämpften um Teilnahme und Anerkennung. Bis in die 1980er Jahre fehlte jegliche Unterstützung. Strukturen für den Frauenradsport inexistent. Frauen mussten oft in Frankreich oder Belgien starten, wenn sie wettkampforientiert fahren wollten.
Als eine Radsport-Pionierin und enthusiastische Rennfahrerin in der Schweiz gilt Monique Segessemann. Aus der Feder von Segessemann’s der folgende Bericht:

Frauenradsport 1975-1980 von Marcel und Monique Segessemann:
​

Die Geschichte startete eigentlich banal. Edi Hans aus Murten, ein «Manager», der tolle Querserien zwischen Weihnachten und Neujahr organisierte, veranstaltete auch Kriterien in Murten und in der Nähe von Düdingen.
So fragte ich ihn, ob er auch eine Frau ohne Lizenz an den Start eines Frauenrennen mit 2-3 Belgierinnen und vielleicht 8 Girls aus der Westschweiz starten liesse. Er sagte, ausser den Belgierinnen haben keine eine Lizenz. Es gibt keine offiz. Radrennen für Frauen.

In Biel gab es Rennen rund um den Carrefour, wo «Wilde» Radrennen fuhren. Carrefour organisierte viel für den Radsport und an diesem wilden Rennen wurde sogar Alfred Fischer als Jurypräsident engagiert. Er nahm die Gage gerne entgegen und kam als Privatmann, da niemand das Rennen beim SRB angemeldet hatte. Hier fuhr auch Monique mit den Herren und schlug sich gut. An einem Kantonalen Rennen in Langnau i.E. meldete ich, nach Kontaktnahme mit dem SRB in Zürich, Monique an. Der SRB wusste nicht, was für eine Lizenz auszustellen sei und in welcher Kategorie Monique zu starten hatte. Schliesslich einigte man sich, sie am Kantonalen Kriterium, bei den Junioren, fahren zu lassen.

Durch die Verpflichtung der Profi’s für die Nordwestschweizer Rundfahrt hatte ich Kontakte zu Sportl. Leitern. Diese erklärten mir, dass in Belgien jede Wochen Freitag-Sonntag viele Frauen Rennen organisiert werden. In der Tageszeitung stehe der Startort, Zeit und alle Einzelheiten. Oscar Plattner gab mir blanko Auslandstartbewilligungen und Monique erhielt eine Lizenz vom SRB, dank Plattner Osci.

Auf nach Belgien an die Rennen. Oh je, da kam die Dame aus der Schweiz in den ersten beiden Rennen unter die Räder. Die Niederländerinnen räumten alles ab. Die Distanzen waren nicht über 50 km, da man damals den Frauen nichts zumutete. Die ersten Zwanzig Frauen konnten im Hinterhof einer Beiz je eine Schüssel Wasser zur Reinigung benützen.

Wir hatten gute Kontakte und die junge Christine Van Kwickenborne aus Moeskron gab uns Tips und gute Ratschläge. So entschied ich mich, jedes 2. Wochenende nach Belgien zu fahren. Ein Fahrradhersteller schenkte Monique die ersten plastifizierten Rennhosen, welche Guido Reybroeck vertrieb und ein Trikot »Johny Meulebeke», so wurden auch in _Belgien die Frauenteams ausgerüstet. Velos selberkaufen, aber Trikot und Hosen erhielten die Frauen gesponsert.

An den Rennen in Flandern oder Dampicourt, im Süden Belgiens, waren immer 30 - 40 Damen am Start.
Interessant war auch die Arbeit der Jury. Wenn eine kleine Gruppe von 4-6 Damen vom Feld abgehängt waren, wurde der Rückstand in jeder Runde gemessen. Eine Runde war meist 3 -4 km lang.  2-3 Runden später wurden diese Damen aus dem Rennen genommen. So beendeten meist 20-23 Damen die Rennen. Es gab ohnehin nur Preise für die ersten 20 Fahrerinnen, Geld in bar. Der 20. Rang bezahlte umgerechnet von den belgischen Francs SFr. 2.20. Monique wurde auch einmal 20te...

Oscar Plattner war kein Freund des Frauenradsportes, das war hinlänglich bekannt. 1970 jagte er Monique Segessemann aus dem Kabinenhof, auf der Rennbahn in Oerlikon, mit den Worten ‚Frauen haben im Radsport nichts zu suchen‘.
​
Das waren noch Zeiten. Dank der seinerzeit geknüpften Verbindungen bestehen bis heute freundschaftliche Banden bis tief in die belgische Radsportszene.
Monique frönt bis heute dem Radsport und absolviert noch regelmässig ihre Trainings auf der Radrennbahn des Tissot Velodrômes in Grenchen.
​
Marcel der Schreiber und Monique 

Fortsetzung folgt

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Lizenzbegehren 1978:Kosten Radrennen Fr. 25.-,Versicherung Fr. 35.-, Total Fr. 60.-.
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11.01.2026 - Frauen und Radsport / Frauenradsport​
Bericht / Web: Kurt Kaiser (KK)
Als der Frauenradsport noch in den Kinderschuhen steckte (1. Folge)

Einst herrschte allgemein die Meinung vor, dass der Radsport nicht für Frauen geeignet ist. Der Radsport wurde von den Männern regiert und dominiert. Der Radsport zu hart für Frauen?
Im VC Riehen stellten im Jahr 1938 eine Gruppe Frauen den Antrag, im Velo-Club aufgenommen zu werden. Sie wollten offensichtlich mehr Anschluss finden und nicht nur für ihre Ehepartner da zu sein, um die schmutzigen und verschweissten Wolltrikots zu waschen. Die Herren der Schöpfung frönten ihrem Hobby, begaben sich auf Ausfahrten und nahmen an Rennen teil, während die Ehegattinnen nur als Anhängsel und Fans dabei sein konnten.
Im VCR hielt sich die Begeisterung, für den Antrag zur Mitgliedschaft, in Grenzen. Allgemein war man der Ansicht, dass Frauen in einem Radsportverein nicht angebracht sind. Falls doch, nur als Passivmitglied und ohne Stimmrecht. Den Ausweg aus dem Dilemma suchte man mit dem Vorschlag zur Gründung einer Untersektion. Hierzu wurden Statuten ausgearbeitet. Die Frauensektion sollte Fr. 2.- pro Jahr und Person in die Clubkasse bezahlen. Zur Gründung der Frauensektion kam es allerdings nicht. Ob die Kriegswirren dies verhinderten? Viel Glück für die radsportlichen Mannen, denn von einer Weigerung seitens der Frauen, zum Waschen der verschmutzten Radbekleidung, findet sich keine Notiz in den Vereinsakten. Sicher ist, dass die Frauen, meist im Hintergrund, für den Verein von grosser Bedeutung waren, insbesondere dann, wenn es darum ging, bei Anlässen mitzuhelfen. ​
Persönlich bin ich im Jahre 1961 das erste Mal mit einer jungen Frau in einem Radsport-Club in Kontakt gekommen. Mein Auslandsjahr, zur Verbesserung meiner französischen Sprachkenntnisse, verbrachte ich in Marseille und trat dort dem ‚Pédale joyeuse‘ bei. An den Clubausfahrten fuhr regelmässig eine junge, hagere Frau mit. Sie schlug sich recht ordentlich. Ob es dann zu mal in Südfrankreich schon Damenrennen gab, entzieht sich meinen Kenntnissen.
Dass eine Frau, Alfonsina Strada, bereits im Jahre 1924 sich den Männern stellte und am Giro d’Italia teilnahm scheint schier unglaublich. Sie war eine absolute Pionierin des Frauen-Radsportes. Sie durfte am Giro teilnehmen, weil der Giro wegen finanzieller Probleme auch für unabhängige Fahrer geöffnet wurde. Trotz grosser Widerstände und Spott fuhr sie mehrere Etappen erfolgreich zu Ende und schrieb Sportgeschichte. Die Strapazen, zu jener Zeit, können wir uns nur schwerlich vorstellen. 
 
Fortsetzung folgt



 10. Januar 2026   1. Hock des Jahres 2026  ​Fotos und Text  Enrico Meier


Mit etwas Verspätung erfolgt der Review auf unseren letzten Hock. Trotz garstigem Wetter fanden sich 16 RRCBler im Restaurant Hard ein. Drei Damen, Ursi, Bea und Maya,  konnten begrüsst werden. Die männlichen Kollegen nenne ich nicht noch persönlich, sie sind auf den Fotos gut zu erkennen. Entschuldigt haben sich die Familie Segessemann und Andre Neuhaus aus verständlichen Gründen, die anderen sind aber wegen dem Schneefall-Wetter ebenfalls entschuldigt. Im 'Hard' war der angekündigte und obligate Neujahrs Apéro schon bereit gestellt. Einen feinen 'Weissen' und für die Alkohol-Veganer gab es von Mineral bis Cola was begehrt wurde. Kurz später, nachdem die Runde als vollzählig erklärt wurde, sind die dazugehörigen Brötchen serviert worden.
An diesem Abend wurde gegenseitig auf das neue Jahr angestossen und Fröhlichkeit, Glück und Gesundheit  gewünscht. Das Hauptthema der Konversation beinhaltete aber der traurige Neujahrstag von Crans Montana. Es zeigt sich, dass dieses Ereignis viele Menschen auch im RRCB betroffen machte. Trotzdem wurden auch Radsportthemen und anderes zum Thema. Die Quiz-Frage betreffend der Personen auf dem Foto (siehe  Einladung zum Apero)  wurde nicht restlos geklärt. Ich bleibe dran.
Vermutlich wegen dem Wetter, Heimfahrt bei Schneetreiben, löste sich die Runde gegen 2000h, etwas früher als gewöhnlich auf. Zu einem Kaffee reichte es allemal und die erfreuliche Mitteilung des Kassier, dass die ganze Runde die Vereinskasse übernimmt, wurde mit Applaus quittiert. 
Fest notieren nächster Hock am 4. Februar 2026   Enrico Meier    euer Webgümmeler 


07.01.2026 Radquerfeldein-Schweizermeisterschaft am 11. Januar in Schneisingen
Kommentar/Web: KK
Kommenden Sonntag findet die Quer-Schweizermeisterschaft in Schneisingen statt. Marcel macht uns auf diese Veranstaltung aufmerksam, in seinem Beitrag unter  https://radsportseiten.com/txtzfiche.php?berid=41778
Über die vergangenen Feiertage fanden unzählige Querrennen in Belgien und Holland statt und wurden teils auch direkt im Fernsehen (Eurosport) übertragen. Für die Querfans gilt deshalb, auf nach Schneisingen, um ein Rennen über Stock und Stein LIVE verfolgen zu können.
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05. Januar 2026   Allen einen guten Start ins 2026   Enrico Meier

Ich hoffe alle sind gut in das neue Jahr gestartet. Auf diesem Wege nochmals allen ein glückliches, gesundes und unfallfreies Jahr 2026. Ob zu Fuss oder mit dem Renner, gebt Obacht und seid vorsichtig (im Moment haben wir Minustemperaturen und ungewohnt glatte Strassen). 
Damit alles auch richtig losgehen kann, möchten wir am nächsten Hock darauf anstossen. So ist für den Hock des 7. Januars 2026 ein Neujahrs-apero bestellt. Es sind nicht nur die morgigen Könige eingeladen, nein wir würden uns freuen wenn recht viele den Hock besuchen. Treffpunkt wie immer im Restaurant Hard (Sääli oder erster Stock konnte man mir noch nicht bestätigen, Ambiente ist auch wichtig aber die Leute machen den Anlass).
Bei einem neuen Jahr ist auch der Moment für Rückblende, in diesem Falle mit ein paar nostalgischen Bildern aus vergangenen Jahren. Die Bilder wurden von Heinz Arnold im Staatsarchiv gefunden und zur Umrahmung zur Verfügung gestellt.

Ich freue mich auf den 'Neujahrshock' und als Hausaufgabe wie heissen die beiden anderen Rennfahrer auf dem Foto, vielleicht kann jemand auch den Ort zuordnen (ohne Spick auf das Staatsarchiv). Man darf mir die Antwort auch mailen. 

mit sportlichen Grüssen     Enrico euer webgümmeler

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