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09.05.2026 Offene Rennbahnen
CLUB - ZEITUNG 2026 des Radrennclub Basel +++

​Mitteilungen und Berichte an das Web-Team: 

Kurt Kaiser: [email protected]

Enrico Meier: [email protected]
Die Geschichte des radrennclub basel
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Der Club-Hock findet immer am ersten Mittwoch des Monats im Restaurant Hard in Birsfelden statt. 
​Der Club-Hock ist offen für alle Freunde des Radsportes.
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​   
​Der nächste Club-Hock 
ist am Mittwoch 03. Juni 2026
​



FREIE RADSPORTKOMMENTARE
Es dürfen hier von allen Teilnehmern Themen angesprochen werden, Berichte erstellt oder Fragen formuliert werden. Direkt in die Seite selber schreiben mit Datum und Name.
​
Hier zur Kommentarseite
Internationale Radsportnachrichten.
Für den deutschen Sprachraum textet unser Marcel Segessemann auf:  

https://radsportseiten.com
20.01.2022 Service Public beim RRCB

Dem lange gehegten Wunsch von Clubmitgliedern, Einsicht in die Clubmitgliederliste zu erhalten, sind wir mit dem neuen Präsidenten Bummi zu folgender Lösung gekommen.

Die Clubmitgliederliste kann mit einer E-Mail an: [email protected] angefordert werden. Sie wird dann gezielt als PDF und per Mail an den Besteller übermittelt. Damit können wir dem Datenschutz gerecht werden, weil sie nicht öffentlich zugänglich gemacht wird.​

20.05.2026  Marcel's Radsportecho
Carlo Clerici gewann den Giro d’Italia 1954
 
1950 gewann Hugo Koblet als erster Ausländer die Italien Rundfahrt mit 5:12 Minuten vor Gino Bartali und 2 Etappensiege. Fritz Schär gewann auch eine Etappe. Der 33. Giro war damals 3'981 km lang.
 
Die ganz grosse Überraschung war aber der Sieg des Schweizers Carlo Clerici. Als Italiener am 3. September 1929 in Zürich geboren und kurz vor dem Giro 1954 eingebürgert
Die 6. Etappe führte von Neapel nach l’Aquila über 252 km. Zwei Fahrer prägten die Etappe mit einer langen Flucht. Am Ziel siegte Carlo Clerici vor Nino Assirelli. Rang 3, der Belgier Peeters hatte 11:24 Minuten und der Schweizer Martin Metzger als Vierter kam mit einem Rückstand 13:03 Minuten in Ziel. Der auf Rang 10 klassierte De Santi war 25 Minuten zurück. Carlo Clerici verteidigte seinen Vorsprung bis nach Mailand. Dieser 37. Giro war 4'337 km lang
 
Schlussklassement:
  1. Carlo Clerici
  2. Hugo Koblet 24:16 Minuten zurück
  3. Nino Assirelli 26:28 Minuten zurück
    4. Fausto Coppi Weltmeister 31:17 Minuten zurück
    9. Fritz Schär 40:51 Minuten Rückstand
 
Hugo Koblet und die ganze Schweizermannschaft stellte sich in die Dienste von Carlo Clerici. Dabei waren:
Hugo Koblet, Fritz Schär, Marcel Huber, Emilio Croci-Torti, Carlo Clerici, Remo Pianezzi und Martin Metzger.
Das ganze Schweizerteam fuhr für die italienischen Marke Guerra.
Der letzte Schweizersieger des Giro war Tony Rominger 1995.
 
Carlo Clerici siegte in der Meisterschaft von Zürich als Amateur 1952 und als Profi 1956 und gewann das Einzelzeitfahren über 100 km den GP von Zürich mit 10 Sekunden Vorsprung auf Roger Decock, Belgien in einer Zeit von 2:34:41 Std. Auch seine 2 Siege 1954 und 1956   am GP Le Locle waren mit einem starken Feld von Ausländern und die gesamte Schweizer Elite besetzt.
 


Carlo Clerici’s bestes Resultat an der Tour de France war der 12. Rang 1954. In seiner Karriere von 1952–1958 gewann er 6 Rennen. Er war ein typischer Rundfahrtenfahrer, stark als Zeitfahrer und gut am Berg. Mit einigen Ausnahmen fuhr Carlo Clerici in der Schweiz für die Marke CONDOR.
 
Nach seiner Laufbahn als Radrennfahrer wurde Carlo Clerici für eine Zigarettenfirma Vertreter. Er verstarb im Alter von 77 Jahren 2007 in Zürich.
 
Marcel

​Vive le vélo!


18.05.2026  Nationale Sieger an Landesrundfahrten
Kommentar / Web: KK
Zur Zeit läuft der Giro auf vollen Touren. Den Auftakt des Giro d‘Italia in Bulgarien, zumindest mir ist es so ergangen, hat mich eigentlich nicht gross interessiert. Ist es ein Giro Internazionale oder tatsächlich ein Giro d’Italia? Was wird nicht alles unternommen, vornehmlich aus finanziellen Aspekten.
Nun fährt man auf italienischem Boden und der Enthusiasmus der Tifosi, insbesondere für den Radsport, kommt voll zur Geltung. In den Aufstiegen bewundern die Zuschauermassen die Fahrer. Gar manchen juckt es, einen Fahrer anzufassen und kurz zu stossen. Immer wieder entstehen gefährliche Situationen. Warum nur kann man es nicht unterlassen, neben den Fahrern her zu springen? Anstatt sich am Vorbeifahren der Giganten der Landstrasse zu erfreuen, diese anzufeuern, muss unbedingt noch das Handy gezückt werden, um einen Fahrer oder mehrere auf’s Bild zu bekommen. Zu Tausenden werden täglich Bilder geschossen. Ich frage mich nur, werden die Bilder tatsächlich später angesehen? Das moderne digitale Zeitalter macht das möglich, für mich eher ‚Unmöglich‘.
Ob es der Giro, die TdS, die TdF, oder ein anderes Etappenrennen ist, man möchte einen ‚Eigenen‘ als Sieger auf dem Podest. Nur schade, dass die wichtigen Etappenrennen von ein paar wenigen Fahrern dominiert werden. Das mannschaftstaktische Verhalten schliesst einen Überraschungssieger praktisch aus. Alles konzentriert sich auf den Teamcaptain und die Namen der Haupt-‚player‘ kennen wir alle. Wird man sich daher mehr auf den Kampf um die Ehrenplätze interessieren?
Einen Sieger am Giro aus Italien, einen Schweizer als Gewinner der TdS oder einen Franzosen als Gewinner der Grand Boucle resp. die TdF? Wohl kaum. Ein Italiener als Giro Sieger, ist nicht auszumachen. Ein französischer Sieger an der Tour de France? Wer war der letzte französische Sieger und wann? Laurent Fignon 1984. Mehr als 40 Jahre her!

In Frankreich setzt man grosse Hoffnungen auf den jungen, erst 19 Jahre alten Paul Seixas. Kommt die TdF für ihn zu früh? Sogleich Sieger bei ihrer ersten Teilnahme an der TdF schafften einige der grossen Koriphäen wie Anquetil (1957, 23 J.), Merckx (1969, 24 J.), Pogacar (2020,22 J.), Hinault (1978, 23 J.). Indurain, 5fach Sieger, gewann seine 1. TdF 6 Jahre nach seiner ersten Teilnahme 1991.
Ob es für die Franzosen ein Traum bleibt? Die beiden Dominatoren der grossen Rundfahrten, Pogacar und Vingegaar, zu besiegen, dürfte schwierig sein.
​KK
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Der franz. Hoffnungsträger für 2026: Paul Seixas 19 Jahre jung

13.05.2026 - Tour de Romandie femmes 2026
Kommentar / Web: KK
Was muss ich heute morgen auf www.radsportseiten.com lesen: Die Tour de Romandie für Frauen wurde abgesagt. Eine bedauerliche negative Meldung, zu einem Zeitpunkt, wo der Frauenradsport im Aufwärtstrend ist und dennoch fehlen Sponsoren.
Bleibt zu Hoffen, dass es nicht ein endgültiges Aus ist.  
Marcel's Radsportecho
5. Tour de Romandie Femmes vom 4. - 6. September 2026 abgesagt
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Die 5. Austragung der Rundfahrt in der Romandie für Frauen, im Kalender der UCI ein wichtiges Etappenrennen, wurde abgesagt und auf das 2027 verschoben.                                    

Die Organisatoren führen diverse Gründe auf. So seien in der Romandie viele Events u.a. auch der Grand Départ der Tour de  France Femmes mit Start in Aigle am 2. August und 2 Etappen in der Schweiz. Auch fehlt ein Hauptsponsor, wie bereits bei den Herren dieses Jahr. Neben den verschiedenen Veranstaltungen wie G7 Treffen in Evian und Eishockey WM würden viele Helfer schlicht einfach fehlen. Aber auch die finanziellen Aspekte spielen eine grosse Rolle.

Die Organisatoren, unter Leitung von Richard Chassot, sind aber bereits an den Vorbereitungen für die Ausgabe 2027, gemäss der Pressemitteilung.

Vive le Vélo !
Marcel Segessemann
Quelle: 5. Tour de Romandie Femmes 4. - 6- September 2026
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Siegerin der TdR Femmes 2025: Elise Chabbey, Schweiz  

09. Mai 2026   Mai Hock des  Radrennclub Basel     Text und Fotos  Enrico Meier


Mit etwas Verspätung, hatte einen Platten und der Mannschaftswagen war nicht verfügbar, kommt der Bericht unseres Hocks vom letzten Mittwoch doch noch. Trotz garstigem Wetter, Champions-Spiel Abend und viel Verkehr rund um Birsfelden, fanden sich dennoch 14 RRCBler im Restaurant Hard ein. Darunter auch ein altes/neues Gesicht in der Person von Leon Geissmann.  Er war schon früher Besucher des RRCB Hocks und wer ihn nicht kennt in jungen Jahren beim RV Basilisk (so hiess der Verein in einer Übergangszeit, heute VC Basilisk) und VC Gundeldingen aktiver Rennfahrer. Anfänglich hatte er Angst, niemanden mehr zu kennen, er wurde eines besseren belehrt. Der Grossteil kannte ihn und er kannte sie. Wie immer fanden interessante Diskussionen statt, vor allem über die vergangenen Radclassiques  und der Dominanz von Pogacar. Ein Thema waren auch die vielen Stürze (sei es bei den Herren wie auch bei den Frauen), mit zum Teil erheblichen Verletzungen. Wir haben auch nicht herausgefunden was Ursache sein könnte und wo man dies vermeiden könnte. Die vielen Polster die heute am Streckenrand aufgestellt werden sind mindestens ein Ansatz  (und Werbetechnisch auch nicht schlecht!). Noch eine kleine Anekdote; auf meine Frage nach einem 32er Ritzel fürs Hinterrad, antwortete mir unser Wikipedia Vertreter Marcel: "wenn der Ritzel hinten die gleiche Anzahl Zähne aufweist wie die Kurbelscheibe vorne, so befindest du dich im Radball! (Zitat Eddy Merckx)".  Recht hat er, aber es geht trotzdem bequemer bergauf. Wie gesagt war an diesem Abend noch das Spitzenspiel, ich rede von Fussball, PSG gegen Bayern angesagt und wahrscheinlich löste sich die Runde daher etwas früher auf.  Beim nächsten Hock bei hoffentlich schönem Wetter sind der Giro vermutlich ein grosses Thema, gestartet wurde sie gestern in Bulgarien!!!!!

Dopplet oder nüt mit Leon Geissman, Ferdy Kübler und Hans Knecht
Bleibt gesund und munter       euer  Webgümmeler Enrico

09.05.2026 - Offene Rennbahnen
Bericht: Marcel Segessemann - Kommentar / Web: KK
Ein Bahnfahrer war ich leider nicht. In Basel bestand die Hallenrennbahn zu wenig lang und so war es mir nicht möglich, mich zum Bahnamateur zu qualifizieren.
Einige der Strassenrennen endeten auf Offenen Rennbahnen. Meine 'Première' auf einer Bahn erlebte ich in Colmar, bei der Elsass-Rundfahrt. Auf dieser Bahn fanden Bahnmeetings, u.a. an Pfingsten statt, welche von den Basler Bahnfahrern rege genutzt wurde. Vom Besuch und Sehen kannte ich die Bahn. Darauf fahren, allerdings ein anderes Kapitel. Entsprechend war das mulmige Gefühl in der Magengrube, auf der 1. Etappe der Elsass Rundfahrt, 1963, das erste Mal auf der Bahn anzukommen und dazu noch in der Spitzengruppe. Die Etappe wurde von André Zimmermann gewonnen. Im Schlusssprint war ich chancenlos. 
Anlässlich einer 4-Etappen-Rundfahrt in Berlin endete die Etappe auf einer Rennbahn. Um den Sieg musste ich nicht sprinten.
Die Genfer-Kantonsrundfahrt, meist Saison-Schlussrennen) endete auf einer Bahn, mit leicht überhöhten Kurven, in Genf Frontenex.
Auf der Offenen Rennbahn Oerlikon endete das Strassenrennen Pruntrut-Zürich. Wie verhält man sich in einem Gruppensprint, bei einer Bahnankunft? Wie meistere ich die Steilwandkurven? Ehrlich, da war wieder das mulmige Gefühl in der Magengegend. Gelöst wurde das Problem mit einer Soloankunft hinter der 5er-Spitzengruppe. Gewonnen wurde das Rennen von Heinz Heinemann vor Werner Abt.
Marcel's Radsportecho
Die Offene Radrennbahn Oerlikon wurde 1912 erstellt, in Mallorca steht eine Bahn zum Verkauf

Die Offener Rennbahn Oerlikon hat eine lange Geschichte. Aber auch 2026 werden 21 Bahnrennen jeden Dienstagabend, durchgeführt.
 
In Mallorca, in Algaida, steht eine Radrennbahn zum Verkauf. Die Bahn wurde 1975 gebaut auf einer Fläche von 35'000 Quadratmeter und soll nun für 4 Millionen verkauft werden. Seit 1995 wurden keine Aktivitäten mehr durchgeführt und so kam die Natur zum Zuge und die Installationen, Sanitäre Anlagen, Umkleidekabinen u.ä. verlotterte und wurde von Vandalen ausgeschlachtet.
 
Die Tochter des Erbauers und Mäzen Andreu Oliver Amengual des Mallorquinischen Radsportes, bietet das Gebiet zum Verkauf an. Es sollen Tennisplätze, Swimmingpool, Restaurant, ev. Appartements mit grossem Parkplatz entstehen.
 
Seit Guillermo Timoner und andere Stars auf Mallorca nicht mehr aktiv sind, geht es den 6 Radrennbahnen auf Mallorca schlecht. Campos, Algaida, Velodromo Tirador  Palma, Velodrome Manacor sind geschlossen oder wie Tirador unter Denkmalschutz.
 
Es gibt noch eine Radrennbahn in Sineu mit flachen Kurven und zur Ausbildung der Jugend. Dann die Balearen Arena in Palma 2007 eröffnet. 8'000 Zuschauerplätze stehen zur Verfügung.
 
Aber auch in anderen Ländern Europas sind noch Überreste von Radrennbahnen vorhanden. Diese sind in der Bildreihe vorgestellt.
 
Vive la Piste !
Marcel


06.05.2026 - 99. Austragung Nordwestschweizer-Rdft resp. Berner Rundfahrt
                                                          Samstag, 09. Mai 2026
Kommentar / Web: KK
Die ‚Alten‘ werden sich wohl noch sehr gut an diese jährliche Rennveranstaltung erinnern. Diese Rundfahrt gehörte einst zu den grossen Rennen in der Schweiz, nebst Züri-Metzgete, 4-Kantone Rdft. Und später auch Ostschweizer Rundfahrt, GP Tell.
Unser Marcel, das wandelnde Radsportlexikon gibt, auf der Webseite von www.radsportseiten.com , einen Einblick in die letzten Jahre dieser Rundfahrt. Selbst war er einige Jahre an vorderster Front, für die Durchführung dieses Rennens.
In Erinnerung bezüglich NW-Schweizer-Rdft bleibt, dass oft der Passwang in die Streckenführung einbezogen wurde, wie auch Staffelegg oder Saalhöhe. Wie hab ich doch den Passwang gehasst. Eine veritable Hass-Liebe, einfach ein paar Prozente zu steil.
Leider alles Geschichte. Am kommenden Samstag wird die Berner Rundfahrt in Lyss durchgeführt. Sie gilt als Nachfolge-Rennen der Nordwest. Die Teilnehmerzahlen sind kein Vergleich zu früher, was einem mit Wehmut erfüllt.
Das wichtigste ist, dass es dieses Rennen immer noch gibt.
Hat vielleicht der Eine oder Andere eine Anekdote zur Nordwestschweizer-Rundfahrt? Wortmeldungen nimmt die Web-Redaktion gerne entgegen.
www.berner-rundfahrt.ch
Andere haben offenbar auch am Passwang leiden müssen. ​Hier ein Beitrag von Stephan Kainersdorfer
der_passwang-1.pdf
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03.05.2026 - Ein historischer Sieg von Noemy Rüegg an der Vuelta feminina
Kommentar / Web: KK
Noemy Rüegg gewinnt die 1. Etappe der Spanien-Rundfahrt! Dass Noemy Rüegg eine gute Sprinterin ist, war allgemein bekannt. Jedoch eine Lotte Kopecki in einem Sprint zu schlagen ist eine ganz grosse Nummer. Wann wurde Kopecky letztmals in einem Sprint besiegt?

Hier zum Video mit Noemy Rüegg
Marcel's Radsportecho  -  www.radsportseiten.com
Die 1. Etappe der SpanienRundfahrt für Frauen war 113 km lang und endete in einem Massensprint. Die Schweizerin Noemi Rüegg gewann diese Etappe von Marin nach Salvaterra de Mino vor Lotte Kopecky aus Belgien und Franziska Koch, Deutschland.

Rang 4 Kasia  Niewiadoma, Polen. Der Sprint war leicht bergauf und Noemi Rüegg siegte im ersten Feld der 57 sprinteten Fahrerinnen.  Petra Stiasny, Schweiz klassierte sich auf Rang 89.

Die Deutsche Franziska Koch sammelte Bonuspunkte unterwegs und glaubte damit das Leadertikot zu sichern. Dem war nicht so. Noemi Rüegg gewann die Etappe und damit auch 10 Sekunden und die bessere Klassierung macht die Differenz für die  Leaderin Noemi Rüegg in der SpanienRundfahrt.

Vive le Vélo !
Marcel Segessemann
Quelle: 12. Vuelta Espana Femenina 3. - 9. Mai 2026
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Foto: Siegersfreuden Noemi Rüegg, Schweiz

01.05.2026 - Marcel's Radsportecho
Die Grossverdiener an den Klassikerrennen
Die Klassikersaison im Frühjahr ist vorbei. Jetzt dominieren die Rundfahrten, Giro d’Italia ,Tour de Suisse und Tour de France.
 
Interessant ist die Zusammenstellung  der belgischen Tageszeitung Het Nieuwsblad allein der Siegesprämien, ohne die Saläre der Teams:
 
Die Nummer 1: Tadej Pogacar:  € 98'000 dieser Betrag setzt sich zusammen aus:
Strade Bianche 1. Rang = € 16'000, Milano - San Remo  
1.Rang = € 20’000, Flandern Rundfahrt  1.Rang = € 20’000
Paris-Roubaix 2. Rang = € 22'000, Lüttich-Bastogne-Lüttich          1.Rang = € 20’000
 
Die Nummer 2: Demi Vollering:  € 72'418
Omloop Nieuwsblad 1. Rang = € 16'000, Strade Bianche,   20.Rang =   € 168, Quer durch Flanderen 2. Rang = € 8'000, Flandern Rundfahrt 1. Rang € 20'000, Amstel Gold Race 
3.Rang € 4000, Pfeil durch Wallonnien 1. Rang  € 10'250 und Lüttich-Bastogne- Lüttich 1. Rang € 14'000.
Im Verteiler wird auch Elise Chabbey sein
 
Die Nummer 3: Mathieu Van der Poel: € 50'000
 Omloop Nieuwsblad 1. Rang = € 16'000, Milano - San  Remo 8. Rang  = € 1'000, E3 Saxo Classic 1. Rang = 16’000, Flandern Rundfahrt 2. Rang = € 10'000, Paris-Roubaix 4. Rang = € 7'500,
Hier wird Silvan Dillier die Hand hinstrecken
 
Die Nummer 4: Wout van Aert: € 45'000   wobei der Sieg in Paris-Roubaix 1. Rang € 30'000 auszahlte.
 
Die Nummer 5: Remco Evenepoel € 26'500 Sieger im Amstel Gold Race = € 16’000
 
Die Nummer 6: Lotte Kopecky € 15'671 Milano-San Remo wurde mit   € 2'256 als Siegerin ausbezahlt. Flandern Rundfahrt 4. Rang € 2'500, Paris-Roubaix 3. Rang = € 3'000, Nokere Koers 1. Rang = € 7’515
 
Diese Siegesprämien werden in der Regel mit den Teammitgliedern aufgeteilt. Prämien des Sponsors für Siege in diesen Frühjahrsklassiker kommen den einzelnen FahrerInnen direkt zu.
 
Vive le Vélo !
Marcel



30. April 2026   Bericht zum Frühjahrsbummel des RRCB  Text:   Webgümmeler Enrico /  Fotos:   Andre Gysin

Am letzten Sonntag trafen sich wiederum  23 gutgelaunte RRCBler zum traditionellen Frühjahrsbummel. Nach kurzer Begrüssung hat Bruno Wüest oder besser bekannt als Mausi (zur Kennung hatte er das Markeneigene T-Shirt an) die Gruppe übernommen. In der ersten Sektion/Etappe ging es eben (im Sinne ohne Steigungsprozente) zum Museum Kultur und Spiele in Riehen. Im alt ehrwürdigen Wettstein-Haus, wo Johann Rudolf Wettstein einst wohnte, konnten wir nebst der Ausstellung über  Kultur und Spiele auch die tolle Bausubstanz des Hauses bewundern. Die noch sehr gut erhaltenen Fresken und die Deckenmalereien sind einzigartig und Zeugnis der damaligen Herrschaftskultur.
Nach einer Pause im Innenhof ging es in der zweiten Sektion/Etappe bei schönstem Wetter vom Zentrum in Richtung Wiese, wo wir auf Sichtweite vom Nebenarm des Rheines wieder Richtung Beyeler schwenkten. Der schmale Pfad führte uns am alten Waschhaus vorbei, wo bebildert die Frauen früher die Wäsche wuschen und sich zum Smalltalk trafen. Am Museum vorbei ging es dann zum Bergpreis resp. zum 'Piece de Resistance', dem Besuch der Mausefalle. Dank guter Beschilderung fanden wir via Garderobe die reich gedeckten Tische, für jedermann hatte es einen Sitzplatz und mannigfach an Zwischenverpflegung. Den 'Schlipfer' ob weiss oder rot musste niemand aus dem Bidon trinken. Kurzum wir wurden von Mausi und der von Bruno als Mausine vorgestellte Annelies köstlich verwöhnt  (Danke). 
Als letzte Sektion ging es via dem schönen Sarasinpark ins Restaurant Schweizer Haus, wo jeder seine Kalorienportion, entsprechend der Tagesleistung, selber zusammenstellen konnte. Die Wirtin, wie immer mit viel Humor und Esprit, hat mit der Küchenbrigade alle Wünsche erfüllen können. Herbert Vifian spendierte zum Abschluss eine Runde Kaffee, was auch mit Applaus verdankt wurde (auch hier nochmals Danke Herbert).  Mit viel Gesprächen und ebenso viel Lachen neigte sich der Bummel dem Ende. Wenn ich all die vielen lachenden Gesichter und zufriedene RRCBler revue passieren lasse, so freue ich mich schon auf den nächsten Herbstbummel. 

Euer  Enrico Meier       (nicht vergessen es ist bald wieder Hock im Restaurant Hard)

22.04.2026 - Marcel's Radsportecho
79. Tour de Romandie mit nur 14 WorldTour Teams plus Tudor Pro Cycling

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Am 28. April startet die TdR in Villars-sur-Glâne bei Fribourg und endet am 3. Mai in Leysin. 6 Etappen mit  851 km. Soweit so gut. Nun haben 4 WorldTour Mannschaften vom Recht gebrauch gemacht, diese Rundfahrt in der Westschweiz nicht zu bestreiten. Diese Regelung gibt es seit 1. Januar 2026 durch die UCI.

Alpecin - Premier Tech, Decathlon - CMA CGM, Lotto-Intermarché und Uno-X Mobility. Damit verbleiben 14 WorldTour Teams plus das Schweizer Pro Team Tudor. Normalerweise sind 18 WorldTour Teams am Start plus 2-3 Wildcards Teams die vom Veranstalter eingeladen werden. Die Organisatoren verzichten aber auf weitere Teams.                                      

Was auch bei der Präsentation aufgefallen ist, dass das Leadertrikot keinen Sponsor getragen wird. Im Moment fehlt der Hauptsponsor. In diesem Zusammenhang darf auch erwähnt werden, dass die Tour de Suisse 2026 ihr Pensum auf 5 Etappen reduziert hat. Dies gibt zu Gedanken Anlass: Warum fusionieren diese beiden Rundfahrten nicht und stellen eine Tour de Suisse auf die Beide die durch die ganze Schweiz fahren würde.

Beide Rundfahrten in der heutigen Form haben anscheinend finanzielle Probleme.                                                                      

Vive le Vélo !
Marcel Segessemann
Quelle: 79. Tour de Romandie 28. April - 3. Mai 2026
https://www.tourderomandie.ch

20.04.2026 - IG Offene Rennbahn Oerlikon
Kommentar / Web: KK
Die Verantwortlichen der IG Offene Rennbahn Oerlikon arbeiten emsig an der baldigen Wiedereröffnung des Oerlikoner-Zementovales. Die folgenden Daten kann man sich für Bahnmeetings vormerken:

Highlights im Saisonkalender
12. Mai: Saisoneröffnung mit Stehern
16. Juni: Schweizer Meisterschaften Sprint
23. Juni: Schweizer Meisterschaften Keirin
21. Juli: Oldtimer-Parade Indianapolis (mit Steherrennen)
1. September: Schweizer Meisterschaften Steher
8. September: Schweizer Meisterschaften Derny
22. September: Schweizer Meisterschaften Team Sprint
29. September: Saisonabschluss mit Stehern
Im RRCB darf man sich gerne Gedanken machen, welches Bahnmeeting für einen Besuch von Interesse ist. Es wäre erfreulich, wenn sich das eine oder andere Mal eine Basler RRCB-Delegation in Oerlikon blicken liesse.
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16.04.2026 - Marcel's Radsportecho
Das nächste Radsport Monument:
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112. Lüttich-Bastogne-Lüttich am 26. April 2026

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Auch dieser Klassiker hat eine lange Geschichte. Die erste Austragung fand 1892 statt. 1920 baute der Besitzer der Kohlenminen von Ans-Rocourt ein Fussballstadion mit einer Radrennbahn von 454 Meter um das Fussballfeld.
 
Der Klassiker, auch unter dem Namen «La Doyenne» bekannt, wurde von 1950, nach der Abnahme der Rennbahn durch die UCI, zum Ersten Mal als Ziel gewählt, dies bis 1973. 1994 wurde das letzte Fussballspiel durchgeführt und der ganze Komplex mit Rennbahn und Terrain wurde abgerissen.
 
Die Schweizerfahrer schlugen sich in diesem Rennen immer gut. So gewann Ferdi Kübler dieses Rennen 1951 und 1952. 1981 gab es einen Schweizerdoppelsieg – aber erst am 31. Mai, 6 Wochen später, als der vermeintliche Sieger Johan van der Velde als Dopingsünder entlarvt wurde. Sieger Sepp Fuchs vor Stefan Mutter. Die Ehre des Sepp Fuchs kam spät und er meinte: Ich bin der Sieger auf dem Papier.
1996 beendete Pascal Richard das Rennen als Sieger. 2001 stand Oscar Camenzind zuoberst auf dem Podest.
 
1995 siegte Mauro Gianetti und ein Jahr später Pascal Richard. Der letzte Schweizersieg datiert aus dem Jahre 2001 von Oscar Camenzind. Eddy Merckx gewann dieses Rennen 5 mal, Alejandro Valverde und Moreno Argentin 4 mal und Tadej Pogacar folgte mit 3 Siegen.
 
Die Sieger im Weltmeistertrikot:
1952 Ferdi Kübler
1961 Rik Van Looy
1972 und 1975 Eddy Merckx
1987 Moreno Argentin
2023 Remco Evenepoel
2025 Tadej Pogacar 
 
Die 112. Austragung vom Sonntag, 26. April wird über 260 km ausgetragen. Bis zur Wende in Bastogne ist eine Steigung im Programm von 1 km und 10,4%. Nach 97 km wird gewendet und es folgen auf dem Rückweg durch die wallonischen Ardennen noch 10 Steigungen wie z.B. Côte de Stockeu mit 12,2% oder de La Redoute beim Rennkilometer 225 mit 9% und 1,6 km Länge. Total sind 3’979 Meter zu überwinden.
 

Die Ankunft ist seit Jahren wieder in der Stadtmitte nachdem 27 Jahre die Ankunft mit einem Schlussaufstieg in dem Vorort von Ans stattfand.
 
Auch die Espoirs U-23 haben seit 1995 eine Startgelegenheit seit der Einheitslizenz der UCI. Vorher war dieses Rennen den Amateuren ab 1986 vorbehalten.
 
Seit 2017 ist für die Frauen der Start in Bastogne wo Anna van Breggen, Demi Vollering und Annemieke van Vleuten je 2 mal als Siegerinnen bejubelt werden konnten. Seit 2022 gibt es auch ein Rennen für U-19 Junioren.
 
Vive le Vélo !
Marcel

15.04.2026 Klimawandel und die Hitze an der Tour de France

Quelle James Begg, Forscher bei Galson Sciences Limited / Beitrag Mausi / Web KK

​Mausi
Mit Jahrgang 47 ist es bei mir sicher nicht der Klimawandel, welcher mich im Sommer immer mehr in der Morgenkühle trainieren lässt. Instinktiv weiche ich meiner früher geliebten Hitze aus, um mich beim trainieren wohl zu fühlen. Meine Gedanken waren schon des Öfteren bei den Fahrern der TdF welche in südlichen Gefilden im Geflimmer der Hitze unterwegs waren, bei grösster körperlicher Anstrengung.
Wie sagte der gute alte Hans Schrade jeweils "Wenn Du Form hast, kann dir weder Kälte noch Hitze etwas anhaben".
Neuere Studien mit Einbezug des Klimawandel kommen nun ins Visier der Gesundheit und es gedeihen Gedanken, ob man die TdF in den Morgenstunden abhalten sollte, ganz im Gedankengut von Mausi.  
Viele der größten Sportereignisse Europas finden im Sommer statt. Doch der schleichende Klimawandel und die damit verbundenen steigenden Temperaturen setzen Sportlerinnen und Sportlern zunehmend zu, wie eine neue Studie zeigt.

Im Fokus der Untersuchung stand die Tour de France. Das Team wertete Klimadaten zu mehr als fünfzig früheren Austragungen des Rennens aus. Ergebnis: Das Risiko von Hitzestress für die Teilnehmenden nimmt seit Jahren stetig zu. Die höchste Zahl extremer Hitzeepisoden verzeichneten die Forschenden im vergangenen Jahrzehnt.

Die Tour de France gilt als das größte und prestigeträchtigste Radrennen der Welt. Sie wurde 1903 ins Leben gerufen und findet seither jedes Jahr statt. Nur in den beiden Weltkriegen legte das Rennen eine Pause ein.
Die Teilnehmenden legen in dreiundzwanzig Tagen rund 3.300 bis 3.500 Kilometer zurück. Die Strecke umfasst einundzwanzig Etappen mit anspruchsvollen Profilen quer durch Frankreich. Traditionell endet die Tour auf der Avenue des Champs-Élysées in Paris.​
​Bisher blieb der Rundfahrt Temperaturen erspart, die ein maximales Risiko bedeuten würden. Laut Studie geschah das jedoch teils nur um wenige Tage oder Zehntelgrade.​
„In unserer Analyse sehen wir zum Beispiel, dass die Stadt Paris im Juli bereits fünfmal die Schwelle zu hohem Hitzestress überschritten hat, viermal davon seit 2014. Andere Städte erlebten viele Tage mit extremer Hitze im Juli, glücklicherweise aber nicht an den Tagen einer Tour-de-France-Etappe“, schrieb Ivana Cvijanovic, Forscherin am französischen Institut für nachhaltige Entwicklung (IRD) und Hauptautorin der Studie, in einer Mitteilung.
„In gewisser Weise kann man sagen, die Tour hatte bislang großes Glück. Doch Hitzewellen mit Rekordwerten treten immer häufiger auf. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Rundfahrt auf einen Tag mit extremem Hitzestress trifft, der die bestehenden Sicherheitsprotokolle auf die Probe stellt“, so Cvijanovic weiter.
Wo ist das Hitzerisiko am größten?
Für den Zeitraum von 1974 bis 2023 analysierte das Team die Startzeiten und -orte der Etappen. So ließ sich das Risiko von Hitzestress klar bewerten. Die Ergebnisse, veröffentlicht im Fachjournal 
Scientific Reports (Quelle auf Englisch), zeigen, welche Regionen besonders stark von steigenden Temperaturen betroffen sind.

​Toulouse, Pau und Bordeaux im Südwesten Frankreichs sowie die Regionen rund um Nîmes und Perpignan im Südosten wiesen besonders gefährliche Hitzeniveaus auf. Zugleich warnt die Studie, dass auch Paris und Lyon immer häufiger die Schwelle zu einem hohen Risiko überschreiten.
Desislava Petrova, Forscherin am Barcelona Institute for Global Health (ISGLOBAL), erklärte: „Bei der Planung von Etappen in diesen Regionen ist besondere Vorsicht geboten.“

​Die Auswertung zeigt zudem: Am Vormittag ist es am sichersten. Die größte Hitze hält sich meist bis in den späten Nachmittag. Zeitpläne und Streckenführungen sollten daher angepasst werden, um den Schutz der Sportlerinnen und Sportler zu verbessern.

Ein wachsendes Problem für den gesamten Sport. Der Klimawandel gehört zu den dringendsten Herausforderungen unserer Zeit. In ganz Europa wird das Wetter immer unberechenbarer. Die Folgen sind vielfältig und längst noch nicht vollständig absehbar.
In Mittel- und Südeuropa haben sich extreme Hitzeereignisse zwischen 2010 und 2024 im Vergleich zu den Jahren 1961 bis 1990 etwa verzehnfacht, wie neue Zahlen zeigen.

Kurz vor den Olympischen Spielen 2024 in Paris meldete die US-Raumfahrt-behörde NASA (Quelle auf Englisch), dass die Temperaturen in der Stadt seit den Sommerspielen vor hundert Jahren um drei Komma eins Grad Celsius gestiegen sind.

Derart hohe Temperaturen können der Gesundheit massiv schaden, besonders bei Sportveranstaltungen. Erschöpfung und Hitzschlag drohen hier in besonderem Maß. Frühere Studien zeigen einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Lufttemperatur und der Zahl der Läuferinnen und Läufer, die bei Halbmarathons kollabieren.

Zwar verfügen die meisten Veranstalter über Sicherheitsprotokolle für Athletinnen, Athleten und Publikum. Die neue Studie macht jedoch deutlich, dass sie Zeitpunkt und Austragungsorte von Wettkämpfen grundsätzlicher überdenken müssen, vor allem im Spitzensport.

Die Forschenden fordern außerdem mehr Studien zu den Auswirkungen extremer Temperaturen auf den menschlichen Körper, insbesondere bei Menschen, die sich bis an ihre körperlichen Grenzen belasten.
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„Um sportspezifische Verwundbarkeiten zu untersuchen, benötigen wir Zugang zu anonymisierten physiologischen Daten.

​Nur so können wir über bloße Hitzeindizes hinausgehen“, sagte James Begg, Forscher bei Galson Sciences Limited (GSL).

  • 07.04.2026 Marcel's Radsportecho
Flandern Rundfahrt – Paris Roubaix und dazwischen            
                             Roger de Vlaeminck


Wenn man die beiden Klassiker unter die Lupe nimmt kommt man am Belgier Roger de Vlaeminck nicht vorbei.
 
Der Westflame war von 1969 – 1988 Profi und holte sich 400 Siege auf der Bahn, Strasse und Querfeldein.
2 Mal Weltmeister und 5 Nationale Titel im Quer, 71 Siege in Kriterien, 89 Mal feierte De Vlaeminck in Etappenrennen und Strassenrennen gewann er 76.
 
Aber er war Monsieur Paris-Roubaix:  4 Mal jubelte er im legendären Velodrome Roubaix, die Flandern Rundfahrt gewann er 1 mal, Milano San Remo 3 Siege, Lüttich-Bastogne-Lüttich auch 1 Mal und die Lombardei Rundfahrt gleich 2 Mal. Roger De Vlaeminck hatte alle 5 Monumente gewonnen. Nur Eddy Merckx war in dieser Statistik besser.
 
112 Siege an Querfeldeinrennen, Weltmeister in Melchnau 1975 und Gewinner der Tour de Suisse 1975. Er gewann 6 Etappen von 10 an dieser Tour de Suisse 1975. Er siegte an 6-Tagerennen und holte sich bei 25 Bahnrennen die ersten Blumen.
 
2024 wurde Roger de Vlaeminck in Roubaix als Legende gefeiert. Er meinte in seiner Dankesrede: die besten Klassierungen in meiner Laufbahn waren diejenigen welche Eddy Merckx hinter mir klassiert war............Er war ein kompletter Radrennfahrer in allen Sparten.
 
Das Verhältnis mit Eddy Merckx war hervorragend, denn bei seinem 2. Karrierenstart 1986 für die Quersaison 1986/1987 wurde er von Eddy Merckx exklusiv gesponsert.
 
Vive le Vélo !
Marcel

03.04.2026 - Der Bidon
Bericht / Web: KK
Als junger Knabe und Radsportfan bewunderte ich die Schweizer Radrennfahrer, vorab Kübler und Koblet. Ebenso begeisterten mich deren Rennräder, ausgerüstet unter anderem mit Mehrfach-Übersetzung und dem doppelten Bidonhalter am Lenker. So ein Rennrad wollte ich auch einmal haben. Tebag oder Cilo? Egal, aber mit dem doppelten Ovomaltine-Bidonhalter.
Ob die Cracks von damals wirklich mit Ovomaltine gefahren sind? Jedenfalls waren die Radsportler beste Reklame für dieses Produkt. Einige ‚Ehemaligen‘ beteuerten bis ins hohe Alter, sie seien mit Ovomaltine gefahren. Die verbeulten historischen Ovomaltine-Bidons von damals könnten sicherlich einige Anekdoten aus früheren Radsportzeiten erzählen.

Der heutige Bidon soll umweltschonend sein und aus umweltfreundlichem Plastikmaterial bestehen, das sich nach geraumer Zeit zersetzt und somit die Natur nicht belastet!? Ist dies der Grund, dass heutzutage die Rennfahrer bei jeder Gelegenheit die Bidons wegwerfen?

In bester Erinnerung bleibt die Disqualifikation von Michael Schär, anlässlich der Flandern-Rundfahrt, für das Wegwerfen einer Trinkflasche, in der Nähe von Zuschauern. Nicht nur die Jungen stürzen sich auf weggeworfene Bidons. Wer nimmt nicht, von Rennfahrern weggeworfene Trinkflaschen auf? Nicht nur für den Eigenverbrauch, sondern insbesondere zur Weitergabe an junge Radler?

An neuralgischen Punkten stellen Radsportfans oft grössere Behälter auf (e.g. GP Gippingen), mit Plakat ‚bidon hier‘, damit Rennfahrer diese fachgerecht wegwerfen und entsorgen, zur Freude von Hobby-Radsportlern.
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Im heutigen Renngeschehen ist aus dem Umgang mit Verpflegung und das Mitführen von Bidons eine ausgeklügelte Strategie geworden. So führte Ferrand-Prévôt anlässlich ihres TdF-Sieges und der entscheidenden Attacke am ‚Madleine‘ keinen Bidon mit sich. Wenn sie einer von Pflegern (oder ihrer Mutter, 6 km vor dem Ziel) waren diese nur spärlich gefüllt. Grund: Gewichteinsparung.


Ein voller Bidon wiegt gerne über 500g, das Gewicht spart man sich in Aufstiegen, weshalb viele Fahrer, am Fusse von Anstiegen, die Bidons wegwerfen. Am Ende der Steigungen stehen sich die Pfleger oft gegenseitig fast auf den Füssen, um den Fahrern*innen wieder Tranksame zu übergeben. Dies kann nicht nur an den bevorstehenden Klassikrennen, mit den vielen Steigungen, beobachtet werden.
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Der Unkenntnis bezüglich Verpflegung zu früheren Zeiten, sind wissenschaftliche Erkenntnisse gewichen. Es wird nichts dem Zufall überlassen. Dennoch sieht man leider immer noch ‚fliegende‘ Bidons, insbesondere aus dem kompakten Fahrerfeld, auch an Orten, wo sich keine Zuschauer zum Aufnehmen derselben, befinden. Oft werden deshalb Fahrer gebüsst, denn die Rennjury hat ein wachsames Auge und Augen, sprich Kameras, hat es oft viele.
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KK – vive le vélo
Mausi berichtet zu diesem Thema:
Mein erster Bidon, von Mausi
Endlich hatte ich meine erste Rennmaschine, den Occasion Mondia von Fritz Schär.
Natürlich war der Bidonhalter noch am Lenker und mit Schulfreund Pierre Scherrer gab es die erste Probefahrt über beide Hauenstein. Ich fand es eine gute Idee, den Bidon mit Milch zu füllen. Bei Pierre und mir brannte das innere Feuer lichterloh zu dieser ersten Trainingsfahrt mit dem Rennvelo. Auf dem Hauenstein erfolgte erstmals der Griff zum Bidon, aber oh je, im Bidon war nur noch reine Butter. Das sagt etwas aus über die damalige hervorragende Milchqualität.
Für den Bidoninhalt gab es immer wieder gewisse Modeströmungen. So war es mal schwarzer Kaffee, stark gezuckert, Nutrodrip von Dr. Wander, Tee von der Mutter bis nur Wasser und schlussendlich Isostar.
Es gab auch noch den Rückenwind Bidon, den man im Trikot verstauen konnte. Da wurde auch Topten Mode, ein Blaubeerensaft aus dem hohen Norden. Unser Kollege und Arzt, Knut Stroemsoe, schmunzelte, die Schweizer jagen mit Topten den Blutzucker in die Höhe um dann wieder in die Minusbilanz zu sinken und mit zitternden Knien den Besenwagen zu besteigen.
Ich verblieb beim Tee von meiner Mutter.


xx..xx.2026 Marcel's Radsportecho
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Tour de Suisse 2026 mit 5 Etappen
An den Etappenorten auf Rundkursen durchgeführt
Die Tour de Suisse 226 ist noch ganze 5 Etappen lang und wird für die Frauen und Herren in 5 Etappenorten auf einem Rundkurs ausgetragen.

Der Start der Tour de Suisse erfolgt in Sondrio, Italien am Mittwoch 17. Juni. Die 2. Etappe wird in Locarno durchgeführt. Etappe Nr. 3 in Bad Ragaz und am Samstag erfolgt in Aarburg die 4. Etappe bevor am Sonntag, 21. Juni in Villars-sûr-Ollon die Tour de Suisse nach ganzen 5 Etappen beendet ist.

Für die Zuschauer sicher einen grossen Vorteil die FahrerInnen, der TdS der Frauen und Herren auf einem Rundkurs zu sehen. Die genauen Streckenpläne sind noch nicht bekannt, aber es ist anzunehmen, dass die grossen Alpenpässe, wie Gotthard, Furka oder Nufenen u.a.  nicht mehr auf diesen Rundkursen zu finden sind.

Vive le Vélo !
Marcel Segessemann
Quelle: Tour de Suisse 17. - 21. Juni 2026
  • https://www.tourdesuisse.ch

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Kommentar: KK

Die diesjährige Tour de Suisse kommt einer Amputation gleich. Kürzung der Anzahl Etappen. Durchführung auf Rundkursen und nicht mehr auf Strassen von A nach B. 
Der Aufwand, insbesondere was Streckensicherung und Infrastruktur betrifft, ist sicherlich bedeutend kleiner, da kann man noch Verständnis aufbringen. Ob man damit allerdings dem Radsport, dem Fan und dem allgemeinen Interesse der Öffentlichkeit gerecht werden kann, ist mehr als fraglich und für ein längerfristiges Bestehen jedoch unabdingbar. Was sind die Überlegungen, die zu diesem Rückbau führen? Sind es Überlegungen finanzieller Art? Geringere Kosten für Streckensicherung? Erleichtertes Erfassen der Zuschauer für eine 'Eintritt'-Gebühr? Vermehrte Einnahmen?

Es wird einem, als Vertreter der älteren Generation, wieder sehr bewusst, dass wir unseren geliebten Radrennsport in einer wunderbaren Zeit ausüben durften. Man kann nur hoffen, dass der Abbau nicht dazu führt, dass dieser Anlass letzten Endes ganz vom Rennkalender verschwindet. Wo sind die früheren tollen Rennen geblieben, die von A nach B führten, wie Züri-Metzgete, 4-Kantone Rdft, Nordwestschweizer-Rdft, Ostschweizer-Rdft, Pruntrut-Zürich, Pruntrut-Lausanne, Genfersee-Rdft, Friburger-Kantons-Rdft, etc., etc.? So gibt es zur heutigen Zeit, in de Schweiz, keine  Rennen mehr, die über die 150km oder gar 200km-Distanz hinaus gehen. 
Die Durchführung endete oft auf Grund von grossem Aufwand und strengeren Auflagen für Streckensicherung und Sperren von Strassen und der nötigen Anzahl von Freiwilligen.
Als Strassen-Radrennfahrer konnte man noch die schöne Schweiz erleben und kennen lernen. Es war unabdingbar, dass man sich auch mit der Streckenführung auseinander setzte. Entsprechend musste man sich mit den geographischen Aspekten einer Strecke befassen.

Nostalgie und Wehmut!
KK

PS. Die Suche nach Infos.im Internet, über die einzelnen Etappen und Streckenführung verlaufen ohne Ergebnis. Liegt es an KK? Hoffentlich gibt man dies in absehbarer Zeit bekannt.

Vive le vélo




02. April 2026     Vereinshock (1. April)      Text: Enrico     Fotos: Unknown


Trotz verlängertem Weekend und 1. April liessen es sich 12 Mitglieder des RRCB nicht nehmen das Restaurant Hard resp den Vereinshock aufzusuchen. Hauptthema war natürlich die Neuerfindung der Vollgummi-Collés für Bahnfahrer.  Interessierte wollten wissen, ob man diese dennoch pumpen müsse und meinten Marcel sei nicht gekommen weil er dies in Grenchen überprüfen müsse. Einige fanden das gabs doch früher schon (Anmerkung Webgümmeler; ja bei Kindervelos)  April April.
​Dann wurde es ernst, es gab Infos über das Frühjahrsrennen Quer durch Flandern. Für diejenigen welche es noch nicht gesehen haben (ich im Replay) ist das zurück spulen auf dem TV zu empfehlen. Bei den Männer der Finish von Filippo Ganna, der Wout van Aert kurz vor dem Zielstrich noch abfangen konnte und bei den Frauen der famose Sprint zwischen Demi Vollering und Marlene Reusser, mit dem Sieg der Schweizerin, sind absolut sehenswert. Leider merkten interessierte zu spät dass keine Fotos gemacht wurden. Also muss man sich an den Vornamen das Bild der Kontrahenten selber machen;  Bea, Jörg, Roman, Heinz, Rolf, Fritz, René,  André, Kurt, Bruno, Paul und der Schreiberling. Nicht vergessen am 26. April 2026 findet unser Frühjahrsbummel in Riehen statt, Anmeldung via Excel-Liste oder auch telefonisch bei mir oder Bruno.

Es freut sich auf den nächsten Hock      Enrico der Webgümmeler

31.03.2026 Marcel's Radsportecho
Die Flandern Rundfahrt vom 5. April ist nicht nur Radrennen

Klar im Mittelpunkt stehen die Herren mit den 278 km von Antwerpen nach Oudenaarde und seinen 173 Teilnehmern. Die Frauen fahren mit Start und Ziel in Oudenaarde ihre 164 km mit 120 Damen in der vorläufigen Startliste. 2025 wurde Elisa Chabbey auf Rang 7 klassiert und Marlen Reusser auf Platz 10. 
Bei beiden Rennen sind die Schwerpunkte in den Steigungen vom Oude Kwaremont, Koppenberg und Paterberg in der Umgebung von Oudenaarde. Die letzte Steigung wird der 2.Aufstieg am Paterberg sein, 13 km vor dem Ziel.
 
Nun was passiert an diesen neuralgischen Punkten? In VIP Zelten kann von 10 – 19 Uhr für stolze Preise gegessen und getrunken werden.
 
Der Start der Herren in Antwerpen kann für € 130 exklusiv im VIP Bereich mit Teampräsentation und nahrhaftes Frühstück gebucht werden.
 
Oude Kwaremont: VIP Zelt mit Empfang Champagner, Mittagessen, TV Schirm und 3 Passagen live kosten pro Person € 545
 
Paterberg: Hier kostete es pro Person € 425 mit dem gleichen kulinarischen Programm. Einen VIP Parkplatz steht inkl. Shuttelbus zum Paterberg zur Verfügung.
 
Exklusiv auf Stufe Rennen kann ein Auto gebucht werden mit einem Ex-Profi am Steuer und 3 Personen um das Rennen von Antwerpen bis Oudenaarde zu verfolgen. Mit diversen Stops an den wichtigen Steigungen im Rennen der Herren.
Kosten € 4'400. Dies wird von 07:30 Uhr bis 19 Uhr geboten mit Mahlzeiten und Getränken und im VIP Club Platz auf der Tribüne am Ziel.
 
Auch für das Frauenrennen wird ein VIP Paket offeriert. Startpräsentation mit Frühstück und mit Mittagessen, VIP Platz in der Zielankunftszone mit Getränken und Häppchen. Preis € 522. Zum Schluss: Alle diese Angebote sind ausverkauft!
Auch die Hobbyfahrer haben ihre Flandern Rundfahrt am Samstag den 4. April. Hier kann gebucht werden für eine Anmeldegebühr von € 105. 4 Varianten stehen zur Verfügung. Je 1 x Antwerpen-Oudenaarden 247 km oder 79 km / 133 km /163 km jeweils Start in Oudenaarden mit allen tollen Steigungen. Die max. Teilnehmerzahl von 16'000 Damen und Herren ist erreicht. Meldeliste geschlossen.
 
Vive le Vélo
​Marcel



0.03.2026 - Marcel's Radsportecho
Mauro Schmid, Sieger der 41. Settimana Intern. Coppi e Bartali
Schweizermeister Mauro Schmid machte es mit dem Franzosen Axel Laurance in diesem 5 Etappenrennen spannend. Der Franzose gewann 2 Etappen und war Leader vor der 5. und letzten Etappe mit 2 Sekunden Vorsprung. Mauro Schmid wurde in dieser Rundfahrt 3 Mal auf Rang 2 klassiert und gewann die letzte Etappe vor dem Leader Axel Laurence. Mit der Bonifikation holte sich Mauro Schmid den Gesamtsieg und das Punkteklassement.
Foto: Schweizermeister Mauro Schmid                                               
Mauro Schmid hat jetzt schon 3046 km in 19 Renntagen und feierte bereits  Siege in der Classic Muscat und eine Etappe in der Tour of Oman.
Mauro Schmid wird auch die  Klassiker wie die FlandernRundfahrt, dem Pfeil von Brabant, Amstel Gold Race, La Flèche Wallonne und Liège-Bastogne-Liège auf dem Programm haben, bevor er am 28. April an der Tour de Romandie starten wird.
Vive le Vélo !
Marcel Segessemann
Quelle: 41. Settimana Internattionale Coppi e Bartali 2026
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Saisoneröffnungsrennen in der Schweiz
GP Berra Immobilier in Saillon 29.03.26
In Saillon wurde die Strassensaison eröffnet für verschiedene Kategorien. Bei den Damen siegte Jasmin Liechti mit 14 Sekunden Vorsprung auf Lea Fuchs. Nach 3:16 Minuten holte sich Noëlle Rüetsche den 3. Podestplatz. Die Strecke war schwer mit dem Aufstieg nach Chamosson und die Abstände in der Rangliste waren gross.
Bei den Frauen B gewann Romina Maurer vor Elia Marthe und Valentine Rousseaux.

Einen Doppelsieg feierte das Team Elite Fondations von Loic Hugentobler. Der Walliser Valentin Darbellay feierte einen Solosieg 2:10 Minuten vor seinemTeamkollegen Victor Jean. Auf Rang 3 finden wir Guillaume Haldimann mit einem Rückstand von 5:18 Minuten. 34 Fahrer wurden klassiert

Einen Ausländersieg gab es bei den Junioren U-19. Samuele Brustia aus Italien gewann im Sprint vor Gian Müller.  1:24 Minuten zurück klassierte sich Nial Pradella auf Rang 3.

Die Junioren U-17 sahen Aubin Favre als Sieger vor Thibaut Beckers 1:59 Minuten zurück. Auf Rang 3 klassierte sich Gauthier Convert mit einem Rückstand von 4:42 Minuten.

Vive le Vélo !
Marcel Segessemann
Quelle: GP Berra - Memorial Jean Luisier- Saillon, Valais
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Sieger: Valentin Darbellay - Elite Herren
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Siegerin: Jasmin Liechti - Frauen Elite

26.03.2026  -  Dorian Godon –  Ein Name den man sich merken sollte

Bericht / Web: KK
Nach seinem Aussehen würde man, mit seinen rötlichen Haaren und Schnauz, viel eher einen irischen Radsportler vermuten, umso mehr er in einer britischen Mannschaft fährt. Aber nein, er spricht französisch und ist der amtierende französische Meister auf der Strasse. Mit 29 Jahren wurde er im Team INEOS aufgenommen. Sein bevorzugtes Gebiet sind nicht die Berge. In Sprints, bei Massenankünften, wird mit ihm zu rechnen sein. In der aktuellen Katalonien-Rundfahrt hat er bereits 2 Etappen im Sprint für sich entschieden. Man kann gespannt sein, auf Sprintankünften bei kommenden Rennen.
In einem Interview (Vélo magazine) gibt er auf die Frage ‚Finden sie, dass die Fahrer zu sehr brave Schafe sind‘? Seine Antwort charakterisiert, aus meiner Sicht, in etwa die heutige Sichtweise im Spitzen-Radsport.
Er meint u.a. wenn Pogacar am Start steht wenig Chancen bestehen. Man müsste taktisch vorgehen und von weit her angreifen. Aber dieser Entscheid liegt nicht bei den Fahrern, sondern bei den sportlichen Leitern. Es ist eine Tatsache, dass sie entscheiden, sie stehen über uns. Ich habe es nicht gern, wenn man mir auf den letzten 5 Kilometer Anweisungen über den Ohrwurm gibt. Demgegenüber schätze ich, wenn ich bei der Sprintvorbereitung mit den Mannschaftsmitgliedern sprechen kann, wenn es gilt sich im Feld zu platzieren.

​Ich bin gespannt, was für Resultate Dorian Godon in kommenden Massensprints abliefern wird.
KK

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21.03.2026    95. Generalversammlung des Radrennclub Basel    Fotos André Gysin und Herbert Vifian (Datum nicht beachten)


Am Mittwoch 18. März 2026 fand die 95. GV des Radrennclub Basel im Sääli des Restaurant Hard zu Birsfelden statt. Eigentlich schon alles gesagt, nein natürlich nicht. Der Vorstand fragte sich, wieso ist es die 95. GV da das Gründungsjahr 1931 war. Wir werden versuchen zu ergründen ob im Gründungsjahr eine GV stattfand oder die Gründung einfach dazu gezählt wurde.
Es fanden sich 29 'Members of the Cycling Club Basle' in der Arena Hard ein. Es waren 28 Stimmberechtigte somit absolutes Mehr 15 (auf Stimmenzähler wurde verzichtet).  Wenn ich richtig zähle waren über der Hälfte aller Mitglieder anwesend und wenn man bedenkt, dass sich auch noch ein Dutzend abgemeldet hat, resp. durch Beschwerden nicht kommen konnten, so ist dies als grosser Erfolg zu vermelden. Unter diesen kurzfristigen Absagen sind diejenigen zu erwähnen, welche wegen Krankheit kurzfristig absagen mussten; André Guidali, Georges Böhlen, Marianne Hügli und Andre Neuhaus  allen, auch den nicht erwähnten, gute Gesundheit resp. baldige Genesung. 
Mit etwas Verzögerung, die Startpistole hatte Ladehemmung, begann die GV um 1805 h und die Traktanden gingen zügig voran.  Unter dem Traktandum Mutationen gedachten wir den Mitgliedern, die im letzten Jahr verstorben sind mit einer Schweigeminute; Werner Baumgartner, Kurt Oberer und Arnold Mühlhauser. Erfreulich dass wir mit grossem Applaus ein neues Mitglied in der Person von Ursi Zimmerli aufnehmen konnten. The Number of Members steht somit auf 58. 
Erfreulich war dann auch der Kassabericht, der mit einem kleinen Gewinn abschloss. Dies ist unseren Sponsoren und den Mitgliedern zu verdanken, welche immer wieder grosszügig den Mitgliederbeitrag aufgerundet haben. Allen ein riesiges Dankeschön. 
Unter Ehrungen wurden Hansi Zimmerli, für seine Backkunst zum Wohl der RRCBler, Kurt Kaiser, für die Betreuung der Homepage, und Marcel Segessemann, für die Redaktionsbeiträge, mit einem Gutschein geehrt.
Unter 'Diversem' meldeten sich noch diverse Mitglieder mit Voten. Unter anderem auch Toni Saxer der seinen Worten auch eine grosszügige Spende in die Vereinskasse folgen liess, auch an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön. Einer der Redner war auch Bruno Wüest, genannt Mausi, er ist der Organisator des nächsten Bummels (siehe spezielle Botschaft auf der Zeitung) und machte Werbung für diesen.
Um 1850 h konnte eine lebendige und speditive GV ad acta gelegt werden und man widmete sich dem Essen zu, picata milanese, und dem folgenden Dessert, gestiftet und vor allem hergestellt von Hansi Zimmerli (Bravo ein 'alter' Meister verlernt sein Metier nicht). 
Wenn man die Bilder betrachtet fanden noch interessante Gespräche statt und gegen 2130h begab sich der grössere Teil auf den Heimweg .
Wie ich finde ein gelungener Abend fand seinen Abschluss.
​Nicht vergessen 1. April 2026 nächster Clubhock!
Enrico Meier  Präsi und Webgümmeler     

  • 21.03.2026  Marcel's Radsportecho  -  Mailand-San Remo
  - Beim  Start von Pavia nach San Remo waren noch keine 3 km gefahren als die Ausreissertruppe falsch geleitet wrde. Dies ist in Italien nicht das erste Mal, bereits an der Strade Bianche geschah dies.
30 km vor dem Ziel stürzte der Weltmeister Tadej Pogacar  und riss einige Fahrer mit, so auch Wout VanAert. Dieser musste das wechseln und kam etwas später als der Weltmeister Pogacar wieder ins Feld. An der Cipressa, 24 km vor dem Ziel griff der Weltmeister an mit stark beschädigten WM Trikot und Wunde am Bein. Nur Thomas Pidcock und Mathieu Van der Poel konnten folgen. Das grosse Finale war wiederum am Poggio. Van der Poel verlor den Anschluss und Pidcock und Pogacar sprinteten um den Sieg an der Via Roma. Eine halbe Radlänge war der Weltmeister schneller als der Brite Thomas Pidcock. Damit gewann Tadej Pogacar nach der Strade Bianche auch die Primavera in seinem 2. Rennen der Saison. 
4 Sekunden später wurde Wout Van Aert Dritter. In diesem Feld kam auch der Schweizermeister, Mauro Schmid auf Rang 32 in San Remo an. Johan Jacobs wurde 152ter und Silvan Dillier, welcher wir an der Spitze des Rennens mehr als 100 km sahen beendete das Rennen auf Rang 153. Jan Christen musste nach einem Sturz das Rennen aufgeben.
168 Fahrer wurden in diesem Rennen über 298 km klassiert.

Frauen  -  Nur Lotte Kopecky schneller als
​             Noemi Rüegg

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Welch ein Finale am Poggio. Puck Pieterse hat das Feld gesprengt und 5 Fahrerinnen waren oben auf dem Poggio mit wenig Vorsprung die Spitze des Rennens. Das Feld vermochte auch auf den restlichen flachen Kilometern nicht zur Spitzengruppe aufzuschliessen.                                                        
Den Sprint gewann Lotte Kopecky vor Noemi Rüegg aus der Schweiz und der Italienerin Eleonora  Gasparrini. Puck Pieterse, Niederlanden, musste sich mit dem ungeliebten 4. Rang zufrieden geben. Fünfte wurde aus der Spitzengruppe Dominika Wlodarczyk aus Polen. Das grosse Feld wurde 9 Sekunden später von Lorena Wiebes auf Rang 6 gemeistert.


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Nach dem 3. Rang im Jahre 2025 holte sich Noemi Rüegg den 2. Platz in diesem Klassiker und holte sich zusätzlich noch 640 UCI Punkte. Es war ihr 10. Renntag in diesem Jahr. Sie gewann bereits im Januar 2026 die Santos Womens Tour Rundfahrt in Australien.
Einen fürchterlichen Sturz gab es in der Abfahrt von der Cipressa 18,4 km vor dem Ziel. Kasia Niewiadoma stürtzte in der Kurve und fiel in die Leitplanke. Nachfolgende Fahrerinnen fuhren hinein und stürzten ebenfalls, so auch Kim Le Court Pienaar aus Mauritius. Die Italienerin Debora Silvestri flog buchstäblich über die Mauer mit Leitplanken und blieb auf der unteren Strasse liegen.
Das Weltcuprennen über 156 km haben 139 Frauen beendet

Vive le Vélo !
Marcel Segessemann
Quelle: 1117. Milano - San Remo 21. März 2026
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19.03.2026 - 95. GV des RRCB vom 18.03.2026

Aus Biel erreicht uns das foldende E-Mail


Guten Morgen,
 
Ganz herzlich möchte ich mich für die grosszügige Geste bedanken.
 
Die GV wurde durch unseren Präsidenten zügig über die Bühne gebracht und die Stimmung war bei dem feinen, offerierten Essen gut.
 
Danke auch Euch für die Arbeit welche ihr für den Radsport und den Verein macht.
 
Fröhliche Vélogrüsse
Marcel & Monique
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14.03.2026  Marcel's Radsportecho
KK - Lassen wir doch das Radsportecho wieder aufleben. Aus dieser Quelle kommen immer wieder interessante Radsport-Beiträge. Dem Marcel sei Dank.
Radsport-Klassiker - die Daten muss man sich merken. Vom Sessel vor dem Bildschirm lassen sich diese Rennen, ohne zu Leiden, bequem verfolgen. Die Schmerzen lassen sich nur erahnen. Lüsterne Sensationshascherei?
Vor Ort mitzuverfolgen wäre sicher ein Erlebnis. Wird Marcel auch in diesem Jahr, mitten aus dem Geschehen und aus den Massen der Radsportbegeisterten, berichten können?
 
Bald geht es los mit den Klassikern der 5 Monumenten:
 
21. März Milano San Remo
05. April Runde von Flandern
12. April Paris-Roubaix
26. April Lüttich-Bastogne-Lüttich
 
Die Lombardei Rundfahrt ist im Herbst als 5. Monument.
 
Und dazwischen Quer durch Flandern, Flèche Wallonne, Amstel Gold Race, u.v.a.

Vive le vélo
​Marcel



07.03.2026 -Strade Bianchi - Elise Chabbey Siegerin!
Kommentar / Web:KK
Ein Freudetag für den Schweizer Radsport, insbesondere Frauen-Radsport. Elise Chabbey gewinnt den Schlusssprint in den steilen und engen Gassen von Siena. Dies, nach sehr offensiver Fahrweise während des ganzen Rennens. Gratulation!
Eine Verfolgergruppe wurde fehlgeleitet. Wie heisst es so schön im Reglement, man muss die Streckenführung kennen....

Auch bei den Männern bot ein Schweizer eine hervorragende Leistung, Jan Christen. Mit einer tollen Fahrweise ebnete er den Weg für seinen Gregario Tadej Pogacar, der fast wie gewohnt, eine 80km lange Soloflucht siegreich abschloss. Ein Wahnsinn.
Mehr Infos finden sich auf ​die Radsportseiten
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05. März 2026    Märzhock des RRCB     Text und Fotos  Enrico Meier

Wiederum trafen sich 17 Vereinsmitglieder zum monatlichen Hock im Restaurant Hard. Auf den Fotos fehlen, wenn jemand aufmerksam zählt,  Paul Rubeli und Georges Böhlen (sorry). In gutem Ambiente und angeregten Diskussionen verbrachten wir ein wie immer geselligen Abend. Die Themen waren diesmal die bevorstehende GV, ich habe kräftig Anmeldungen gesammelt, und die Delegiertenversammlung des Swiss Cycling beider Basel. Letzteres gab mehr zu reden und es fanden sich keine freiwilligen die als Delegierte für den RRCB an der Versammlung teilnehmen wollten. Wahrscheinlich ist dies dem Umstand geschuldet, dass die Veranstaltung an einem Samstag stattfindet, da ist man halt lieber zu Hause. Mit Rolf Plüss und Kurt Kaiser, beide Ehrenmitglied des Swisscyling, und zusätzlich Roman Cuel (Doppelmandat Basilisk/RRCB) sind wir trotzdem gut vertreten. Georges Böhlen, Hans-Dampf von Kleinhüningen, beehrte wieder einmal unseren Hock. Er konnte die News der sogenannten Stadtentwicklung resp. Entwicklung des Hafenbecken 3 erläutern. Mit diesen immensen Kosten könnte man spielend auch noch eine Radrennbahn bauen, dann bräuchte es nur noch Aktive die diese berunden. Gegen 2000h löste sich die Runde auf und alle freuen sich hoffentlich auf die Generalversammlung in gleichem Lokal. Nicht vergessen eine Anmeldung erleichtert uns die Planung.​
Enrico Meier euer Webgümmeler

02.03.2026 - ​Stefan Küng schwer gestürzt
Komentar / Web: KK
Erstens kommt es anders, als man denkt. Da hat man grosse Erwartungen an die neue Radsaison und schon zu Beginn ereilt einem ein böses Schicksal.
Tudor und Stefan Küng haben sich sicherlich und insbesondere für die Frühjahrs-Klassiker, einiges vorgenommen und nun die Hiobsbotschaft, dass Stefan Küng, anlässlich des Rennens ‚Omloop Nieuwsblaad‘, am letzten Samstag, bei einem Sturz, ein Oberschenkelbruch erlitt, der einen operativen Eingriff erfordert.
Für den Schweizer Radsport und seine Fans ein herber Schlag.

Ein Sturzrisiko bei den Rennen ist jedem Fahrer gegenwärtig. Es dürfte kaum einen Rennfahrer geben, der nicht in Stürzen verwickelt war und dennoch rechnet man nicht mit solchen Vorkommnissen. Aufmerksamkeit ist oberstes Gebot, das weiss ein Jeder und dennoch sind Stürze nicht immer vermeibar, sei es aus Fehleinschätzungen, Fahrfehler, Unachtsamkeiten der Rennkollegen.
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Wer hat diesbezüglich nicht seine eigenen Erfahrungen gemacht? Vielleicht hat der Eine oder Andere einen Beitrag zu diesem Thema. Die Webredaktion nimmt gerne Berichte entgegen.
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05.02.2026 - Stürze 
Bericht: Mausi   - Web: KK
In den Jahren 2000 – 2008 ging ich mehrmals mit Radsportkollegen nach Giverola Spanien, um an organisierten Veloferien von Bikeholiday teilzunehmen.
Es waren manchmal bis 250 Rennfahrer im Camp, die in bis zu 12 Stärkegruppen die Tagestouren mit einem Gruppenführer absolvierten.
Trotz meiner grossen Routine kam es 2006 zu einem überraschenden Sturz in der Abfahrt eines Passes.
Besammlung der Gruppe auf der Passhöhe zur gemeinsamen Abfahrt des Passes, nur Hans Hollenstein der Ex-Profi meldet sich zur vorsichtigen Abfahrt bereits ab und fährt voraus davon. Gruppenleiter Werni mahnt zur Vorsicht, wegen vieler und massiver Schlaglöcher.
Die Gruppe fährt los und wie üblich warte ich zusätzlich noch ca.2 Minuten um die Abfahrt selber in Angriff zu nehmen, damit ich mich etwas austoben kann. Mit Eleganz umfahre oder überspringe ich Hunderte von Unebenheiten und Schlaglöcher. Die Strasse besteht eigentlich nur aus Schlaglöcher.
Nach wenigen Kurven hole ich die Gruppe bereits ein und überhole in einem Zug die in einer Perlenschnur aufgereihte Kolonne.
Auch an der jungen Triathletin, die sich bereits etwas abgesetzt hatte, fahre ich mit 50-zig Stundenkilometer und einem „Allez“ vorbei und übernehme die Spitze. Aber da plötzlich grrr fluch autsch huch !+“*ç%&/()=?
Das Protokoll des Sturzes
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PS: KK - anlässlich eines Besuches auf der Offenen Rennbahn Oerlikon trafen Roman C. und KK auf Hans Hollenstein. Nach der Begrüssung kam von Hans Hollenstein die Bemerkung: Ah die Basler! Was macht der Sturzenegger? Ohne die Geschichte zu kennen, fragte ich mich, wer könnte das denn sein? Bald wurde es klar, der BW genannt Mausi, war doch wiederholt in Giverola. Man sollte nie übermütig werden....​
​Soeben lese ich auf '20 Minuten' einen Bericht über Juri Hollmann, der in der 6. Etappe des letztjährigen Giros, bei einem Massensturz schwer verletzt wurde. Ein Glück, dass er den Sturz überlebte. Das aufgeschaltete Video ist beängstigend. Glück, Glück und nochmals Glück...

17.02.2026 - Wetterkapriolen und Strassenrennsport
Kommentar / Web: KK
Es ist, wie es ist… das Wetter. In den letzten Tagen spielte das Wetter, hier in Europa und insbesondere im Süden, eher verrückt. In Spanien und Portugal heftige Gewitter und Überschwemmungen. Rennen mussten abgesagt oder abgebrochen werden. Etappen wurden teils verkürzt oder ohne Klassierung zu Ende gebracht. Der Strassenrennsport ist ein ‚Outdoor‘-Sport und so bleibt nichts anderes übrig, als auch mit Wetterkapriolen zurecht zu kommen.
Eigentlich wäre jetzt der Zeitpunkt für die Daheimgebliebenen, das Training zu intensivieren. In den früheren Jahren suchte man die Wärme im Süden und absolvierte Trainingswochen in Italien oder Tessin, um sich auf die ersten Rennen vorzubereiten. Oft wurden die Trainingswochen so festgelegt, dass man im Tessin die Saisoneröffnungsrennen fahren konnte. In der Deutschschweiz wurde die Saison mit der Stausee-Rundfahrt in Klingnau eingeläutet.
Rennen bei misslichen Verhältnissen zu fahren ist kein Vergnügen. Allerdings soll es Fahrer geben, die solche Verhältnisse lieben. Wer liebte es bei Regen Rennen zu fahren? Nicht angenehm, wenn es vom unteren Rücken her langsam nass wird. Die Schuhe füllen sich langsam mit Wasser. Von den Hinterrädern spritz es unaufhörlich. Die nassen Wollrennhosen zog es hinunter bis an die Knie. So war es damals…
Wenn einer solch Ungemach wegstecken konnte, hatte er Chancen, ein gutes Resultat zu erzielen. Persönlich habe ich mich immer mit dem Argument versucht zu motivieren, dass andere das schlechte Wetter noch mehr hassen.
Was Wetterkapriolen anbetrifft, kommen mir spontan 2 Rennen in Erinnerung. 1962, Pruntrut-Lausanne, 185km, eisige Kälte. Nach dem Col des Rangiers, auf dem Jura-Plateau Eisregen. Total verfroren, Aufgabe des Rennens und nicht in der Lage, die Rennbekleidung selbst auszuziehen. Die damalige Rennbekleidung für solches Wetter, alles andere als angemessen für die Kälte. Da halfen auch keine Zeitungen unter dem Renntrikot.



Ostschweizer-Rundfahrt – In einer Spitzengruppe fahren wir das Rheintal hinauf. Es setzte heftiger Hagel ein. Der Hagel schmerzt derart auf der blanken Haut, dass die Fahrer laut schrien. Langsamer fahren? Von Nichten. Die ‚Masochisten‘ haben weiter gebolzt. Erst eine geschlossene Barriere stoppte die Fahrer.
Wer erinnert sich noch an die TdS-Etappe, als nussgrosse Hagelkörner, die Fahrer fluchtartig Deckung suchen mussten? Das gab es auch schon früher, wie aus der Geschichte über Werner Arnold (RRCB-Webseite ‚More…/siehe auch Bildfolge). Werner Arnold dachte nicht ans Aufgeben. Härte muss man haben…

Hoffen wir auf baldiges besseres und wärmeres Wetter, so dass auch die Ehemaligen zu einigen Ausfahrten kommen können.

​Vive le vélo
Fotos Marcel Segessemann & Archiv RRCB

10.02.2026 - Die schnellste Radrennbahn in Konya/Türkey?
Bericht: Marcel Segessemann            Web: KK
4 Weltrekorde und 4 Schweizerrekorde, nebst anderen Landesrekorden, wurden an den Bahn-Europameisterschaften in der Türkei erzielt.
 
Mit den vielen Stundenweltrekorden welche in Grenchen erzielt wurden, galt das Tissot Velodrome jahrelang als eine der schnellsten Bahnen. Nun, die Flut der Landes- und Weltrekorde an der Bahn EM hat einen belgischen Professor Matthews Van Dijk, aus Gent, zu einer Analyse bewogen. Er befasst sich mit den physikalischen Aspekten wie Luftdichte, Aerodynamik und Energieverteilung. Er  ist Doktorand an der Hochschule von Gent. Das Medienunternehmen SPORZA hat den Professor um seine Meinung gefragt, über die Bahn von Konya.
Matthew Van Dijk gibt einmal die Lage von Konya als einen Grund an. 1’050 m.ü.M, dies sorgt für einen niedrigeren Luftdruck als auf Meereshöhe. Dazu kommen: die geringe Luftdichte mit den Temperaturen und Luftfeuchtigkeit. Bei geschlossenen Pisten kann durch die Erhöhung der Temperatur eine geringere Luftdichte künstlich erhöht werden. Dies geschah in Grenchen am 8. Oktober 2022, beim erfolgreichen Stundenweltrekord von Filippo Ganna, mit 56.792 km/h. Das Velodrome wurde auf 28 Grad aufgeheizt.
 
Das Erfolgsrezept steht im Zusammenspiel dieser 3 Faktoren: Es ist die Kombination aus Höhe, Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Auf Bahnen in 2–3'000 Meter Höhe benötigen die Fahrer mehr Sauerstoff. 

In Konya wurde die Bahn 2022 mit den sibirischen Fichten gebaut. durch das Unternehmen Walter Von der Lücken aus Bremen. Die sibirische Fichte wächst nur 5-7 Monaten je nach Gegend. In den übrigen Monaten eines Jahres ist bei minus 20 Grad und mehr kein Wachstum. Darum kann man mit blossen Augen kaum die Jahresringe auf dem Holz zählen, so nahe sind diese beieinander.
 
Zum Schluss: Die Fahrerinne/Fahrer müssen aber immer noch selber in die Pedale treten.
 
Vive la Piste !
Marcel

09.02.2026  Radsport-Saison 2026
Kommentar / Web:KK
Wir stehen schon Mitten in der Radsportsaison, auch wenn in unseren Breitengraden die Saisoneröffnungsrennen erst noch anstehen.

Während kürzlich die Bahn-Europameiserschaften ausgetragen wurden, absolvierten die Strassenfahrer in Australien, Mittleren Osten oder Spanien die ersten Rennen. Schön, dass sich einige Schweizer*innen bei diesen Rennen erfolgreich in Szene setzen konnten.

An der Bahn-EM verblüffte Alex Vogel mit einem Solovorstoss beim Scratch-Rennen und holte sich Gold. In den Verfolgungsrennen bei den Männern, wie auch bei den Frauen, wurden Schweizer-Rekorde aufgestellt. Dies sicher ein Ergebnis von guter Arbeit seitens des Verantwortlichen Titi Marguet, Letzterer vor einigen Jahren noch erfolgreicher Teilnehmer am Riehener Kriteriuim und auch erfolgreicher Bahnfahrer.
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Dank Marcel können wir uns laufend über Rennen und Resultate informiert halten, unter die Radsportseiten. Es lohnt sich diese Webseite regelmässig zu konsultieren, um auf dem Laufenden zu sein.
Marcel sei Dank für seine immense Arbeit. Einen solchen Aufwand ist leider seitens des Webmasters der RRCB-Webseite nicht möglich.
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                  Mauro Schmid, Sieger 4. Muscat Classics
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                      Alex Vogel, Bahn-EM 2026, Scratch

05. Februar 2026    Februarhock des RRCB     Foto und Text  Enrico Meier/Andre Gysin

Wiederum beteiligten sich 18 RRCBler am Mittwoch 4.2.2026 im Restaurant Hard am regen Datentausch im Vereinshock. Diesmal gab es viel Gesprächsstoff in Sachen Bahnerfolge unserer Schweizerdelegation in der Türkei, anlässlich der Europameisterschaften (siehe auch Berichte von Kurt Kaiser). Unser wandelndes Lexikon Monsieur Segessemann  stand für Fragen bereit, jeder durfte eine Frage stellen (ha, ha). Das Angebot wurde reichlich bedient. Für mich war die Tatsache, dass mittlerweile im Scratch Übersetzungen ähnlich wie zu meiner Zeit bei den Steher gefahren werden (Vogel soll 63x15 gefahren sein) etwas überraschendes. Marcel bestätigte, dass im heutigen Radsport sehr viel Wert auf Krafttraining gelegt wird und somit auch grosse Mühlen getreten werden. So war der Grundstein für gute Dialoge gelegt und passend dazu wurden Schwarzweiss Fotos der alten Rennbahn zu Basel herumgereicht.
Auf den Fotos der Beteiligten, wenn jemand nachzählt, fehlt Rene Nussbaumer der sich offensichtlich vor dem Foto-Shooting drückte. Ich hoffe auf ebenso viele RRCBler, es dürfen auch mehr sein, am nächsten Hock und dann vor allem an der Generalversammlung siehe oben im Banner.

Euer Webgümmeler    Enrico

Vorankündigung Generalversammlung 2026       
​Diese findet am 18. März 2026 1800 h  im Saal des Restaurant Hard statt (nicht wie schon einmal vermeldet am 20. März 2026)    Bitte vormerken wir hoffen auf rege Beteiligung

02.02.2026 Bahn EM in der Türkei
Überraschende Silbermedaille durch den Schweizer Bahnvierer

03.02.2026 Gold für Alex Vogel im Scratch-Rennen!
Kommentar / Web: KK


Bahn-Mannschaftsfahren eine attraktive Bahndisziplin. An der Bahn-Europameisterschaften wurden wieder Leistungen auf höchstem Niveau gezeigt (Eurosport). Faszinierend das Hinterradfahren und die präzisen Ablösungen. Eine Augenweide.
Der Schweizer Bahnvierer hat mehr als überrascht und ist mit einem neuen Schweizerrekord  in den Final eingezogen. Auch wenn es gegen den favorisierten aktuellen Weltmeister, Dänemark, nur zum 2. Rang, resp. der Silbermedaille reichte, war die Überraschung sehr gross. Wer hätte dies im Vorfeld der WM gedacht.
Auch der Schweizer Frauenvierer stellte an der EM einen neuen Schweizerrekord auf. Auch wenn es nicht zu einem Podiumplatz reichte, eine sehr gute Leistung. Bleibt zu erwähnen, dass Aline Seitz Vize-Weltmeisterin im Scratch wurde.

​Wahrlich Lichtblicke im Schweizer Bahnrennsport!

Detailliertere Informationen finden sich auf   die Radsportseiten

 02.02.2026 Frauen und Radsport / Frauenradsport       (7. Folge)
Frauen-Rennen Kriterium Riehen

Kommentar / Web: Kurt Kaiser
Als langjähriger Organisator des Rundstreckenrennens (Kriterium) in Riehen, war es ein Anliegen, auch den Damen eine Startmöglichkeit zu bieten und dies für beide Kategorien, Frauen FE (Frauen Elite) resp. Frauen FB (Nachwuchs).

Die Frauen der Kategorie FB mussten mit kleineren Übersetzungen am Start stehen. Sie waren dementsprechend von Beginn an benachteiligt, nicht nur altersmässig und nahezu chancenlos gegenüber der Kategorie FE. Obwohl sie die gleiche Distanz zu fahren hatten, war das Preisschema, vom Verband festgelegt, beträchtlich weniger. Das war für mich unverständlich und entsprechend erhöhte ich das Preisschema für die Kategorie FB. Niemand hat reklamiert… Ein weiteres Anliegen war, dass auch die Fahrerinnen der Kat. FB eine Möglichkeit erhielten, bei den Prämiensprints, aus dem Geldtopf, etwas abzubekommen. So wurde bei jedem Prämien-Sprint auch die erste FB-Fahrerin gewertet und erhielt einen Barpreis zugesprochen.

Fahrerinnen, welche am Riehener Kriterium teilnahmen, sind jeweils sehr gerne auch im darauffolgenden Jahr an den Start gekommen. Immer wieder wurden anerkennende Worte seitens der Fahrerinnen, ausgesprochen. Trotz allem hatte man dennoch Mühe, ein ansprechendes Teilnehmerfeld an den Start zu bekommen. Insbesondere war die Anzahl von gemeldeten Nachwuchsfahrerinnen jeweils ein Thema. Es fehlte an Nachwuchs. Um ein möglichst zahlreiches Fahrerfeld (Männer wie Frauen) an den Start zu bekommen, besuchte ich jeweils andere Rennen, um die Sportler:innen aufzufordern, sich für das Rennen in Riehen, anzumelden. Die beschränkte Anzahl von gemeldeten Fahrerinnen brachte mich auf die Idee, bei der UCI, Centre mondiale du cyclisme, Aigle, nachzufragen, für die Entsendung von Fahrerinnen, welche im Trainingszentrum zur Ausbildung weilten. Als Lockvogel wurde auf die Bezahlung eines Startgeldes verzichtet. Die Anfrage war erfolgreich und so stand, während einigen Jahren, jeweils ein illustres Fahrerfeld, aus verschiedenen Nationen, bei den Frauen, am Start. Der einzige Makel, die Nominierung der Fahrerinnen wurde leider immer nur 2-3 Tage vor dem Rennen gemeldet. Dies verhinderte, dass das ‚internationale‘ Rennen, auch medial vermarktet werden konnte. In einem Jahr, waren 11 Nationen am Start!
​
Viele der ehemaligen Teilnehmerinnen am Kriterium in Riehen, erinnern sich noch heute gerne an diesen Anlass und entsprechend werde ich, nocch heute, immer wieder auf das Rennen angesprochen. Kenner des Radsportes äusserten sich, dass sie kein Rennen kennen, mit so vielen Wertungs- und Prämiensprints. Schade, wird das Rennen, aus Mangel an Bereitschaft aus der Mitte des Vereines, seit Jahren nicht mehr durchgeführt.

​Vive le vélo!

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01.02.2026 - Beginn Strassensaison - gute Resultate der CH-Fahrer:innen
Kommentar / Web: KK
Wo steh ich zu Beginn einer Radsaison? Wurde die rennfreie 'Winter'-zeit gut genutzt, um für die neue Radsaison bereit zu sein? Wie nutzt in der heutigen Zeit ein Profi die rennfreie Zeit, für die Vorbereitung?
Konditionstraining, Waldläufe, Langlauf, evtl. Boxtraining, Trainingsfahrten mit Starrlauf, so erinnere ich mich, war es früher. Und heute?
Eine Antwort zum 'Jetzt' bleibt aus. Leider keine Möglichkeit, eine Umfrage bei den Profis zu starten. Gibt es überhaupt eine Winterzeit für Radsportler? Radsport ist zum Ganzjahressport geworden.

Die ersten Rennresultate wurden publiziert, mit sehr guten Rangierungen seitens Schweizer Fahrer:

- Yannis Voisard - 1. Rang 3. Etappe und Leadertrikot, 6.Schlussrang - AIUIA Tour Saudi Arabien
- Jan Christen - Sieger Schlussetappe und Gesamtsieg - AIUIA Tour
- Mauro Schmid - 2 Rang - Santos Tour Down Under 2026

- Marlen Reusser - 2 Rang Rennen auf Mallorca
- Noemi Rüegg - Rang Santos Women Tour Down Under

Mit Spannung warten wir auf den weiteren Verlauf der Radsaison 2026, mit hoffentlich herausragenden Resultaten der CH-FahrerInnen.

Infos und Resultate von Rennen finden sich, u.a. auf die Radsportseiten Zugang über die RRCB-Webseite.

01.02.2026 - Rad-Quer WM in Hulst/NL

​Bericht: W. Segessemann       Web: KK

Am gestrigen Frauen-Quer der Frauen belegte Jolanda Neff den ausgezeichneten 6. Rang.

Zu dieser WM publiziert Marcel auf die Radsportseiten den folgenden Bericht:

Bei den Frauen Elite haben die Fahrerinnen der Niederlanden das ganze Podest für sich eingenommen. Die Seriensiegerin und Gewinnerin des Weltcups, Lucinda Brand, holte sich den Titel 2026 vor Ceylin del Carmen Alavarado mit 27 Sekunden Vorsprung und Puck Pieterse wurde mit 51 Seknden Rückstand auf Platz 3 klassiert.                    
Die Schweizerin Jolanda Neff fuhr auf Rang 6 mit 1:05 Minuten Rückstand auf die überlegene Siegerin Lucinda Brand. Rebekka Estermann kam auf Rang 21 von 28 klassierten Frauen.
Aus Schweizersicht zeigte bei den U-19 Junioreninnen Shana Huber als 16-jährige eine Glanzleistung. Sie verpasste das Podest mit dem 5. Weltmeisterin wurde Barbora Bukovska aus Tschechien. Hier wurden 41 U-19  Fahrerinnen klassiert.                                      Die belgische Meisterin Marion Norbert Reberolle musste disqualifiziert werden. Nach einem Sturz  mit Krystina Zemanova schlug die Belgierin auf die Tschechin ein.....

Vive le Vélo !
Marcel Segessemann

29.01.2026  Dieses Wochenend Rad-Quer WM in Hulst/NL

Bericht:Marcel Segessemann              Kommentar:KK
Kommentar: KK
8mal Quer-Weltmeister!? Eine unglaubliche Erfolgsquote. Neu ist dies allerdings im Quer-Sport  nicht, dass Fahrer dominant auftreten.  In früheren Jahren gab es bereits Seriensieger in dieser Spezialdisziplin. Wer erinnert sich an die Zeiten eines Emanuel Platter oder Albert Zweifel oder eines André Dufraisse (F), welche mehrmals als Sieger an einer WM hervor gingen. Ein Sieg eines Schweizers oder Schweizerin wird in diesem Jahr kaum gefeiert werden können. Die FahrerInnnen aus Belgien und Holland sind die Grossen Favoriten.
Bericht: Marcel Segessemann - https://radsportseiten.com 
Am kommenden Wochenende steht die WM in Hulst vor der Türe.
Hulst, der Austragungsort, liegt unweit der  belgisch/ niederländischen Grenze, im Zeeland in den Niederlanden.

Die Frage bei den Herren ist: Wird nach den Seriensiege an den Weltcuprennen von Mathieu Van der Poel der Weltmeister auch zum 8. Mal diese WM gewinnen ? Bei den Frauen ist das Rennen auf Lucinda Brand zugeschnitten, aber die Konkurrenz mit Puck Pieterse und der Französin Amandine Fouquenet lauern als Verfolgerinnen.                                                            

Die Stadt Hulst mit seinen 30000 Einwohnern, gerade mal 35 km von Antwerpen entfernt erwartet 25-30000 Zuschauer zu den Weltmeisterschaften. Die Eintrittspreise sind am Samstag  € 20 und am Sonntag wird € 35 als Eintritt verlangt.

Vive le Vélo !
Marcel Segessemann
Quelle: UCI Radquerweltmeisterschaften 30.01. - 1.01.2026 in Hulst
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 28.01.2026 Frauen und Radsport / Frauenradsport  (6. Folge)

Frauenradsport in der Nordwestecke der Schweiz der letzten Jahre
Bericht / Web: Kurt Kaiser
Der Frauenradsport in der Nordwestschweiz wurde in den letzten 2 Jahrzehnten insbesondere von 2 Fahrerinnen geprägt. Diana Rast und Marcia Eicher.
Diana Rast, geb. 28.08.19701
1996 belegte Diana Rast Platz zwei beim Giro della Toscana Femminile und wurde Schweizer Vize-Meisterin auf der Strasse. Im selben Jahr startete sie bei den Olympischen Spielen in Atlanta und wurde im Einzelzeitfahren und im Strassenrennen jeweils 15.
1997 gewann Rast die Berner Rundfahrt und wurde Dritte in der Gesamtwertung der Emakumeen Bira. Im 2000 wurde sie Schweizer Meisterin im Strassenrennen und gewann den GP Winterthur.(Quelle Wikipedia).
Nach ihrem Rücktritt vom aktiven Radsport im Jahre 2005 war Diana Rast bis 2012 als Trainerin am Regionalen Radsportzentrum Nordwest tätig. Heute führt sie in Vordemwald ein eigenes Fahrradgeschäft. (Quelle Wikipedia)
Sie fuhr u.a. für den VC Gundeli und den RRC Nordwest Reigoldswil.
Auf einer Trainingsfahrt im Leimental, in der kalten Jahreszeit, bin ich auf eine junge Velorennfahrerin aufmerksam geworden. Sie fuhr eine kleine Übersetzung, mit viel Souplesse. Das überraschte mich. Ich suchte das Gespräch, denn es war mir sofort klar, dass diese junge Frau für Rennen trainiert. Ich suchte das Gespräch. Ja, sie fahre Rennen, hat sie mir bestätigt. Sie heisse Diana Rast und ist Mitglied des VC Gundeli. Da war natürlich genug Gesprächsstoff für die nächsten Kilometer gegeben. Ob ich diesen und jenen kenne. Plüss, Müller, Kissling etc.? Ja, natürlich.
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Marcia Eicher, geb. 30.04.1970 in Allschwil.
Ihre Radsportkarriere startete sie relativ spät und hatte eine sehr erfolgreiche Karriere in den 90er bis in die Jahre 2000. Während ihrer aktiven Zeit bestritt sie Rennen auf nationaler und internationaler Plattform als Profiradsportlerin und errang viele Podestplätze. Ihr Palmarès ist sehr lang und wurde auch nach dem ersten Karrierenende noch um Vieles verlängert.
Nach Aufgabe der Rennkarriere im Jahre 2002 blieb sie dem Radsport weiterhin treu. Mit ihren beiden Söhnen betrieb sie weiterhin ein regelmässiges Training, was darin resultierte, dass sie nochmals, in der Kategorie Master, eine Lizenz löste. Auf Anhieb hatte sie weitere schöne Erfolge und Podiumsplätze an Schweizer Meisterschaften. In der Frauen-Mannschaft von BIGLA war sie eindeutige Leaderin und führte die jungen Fahrerinnen zu vielen Erfolgen. Ihre eigenen Ambitionen stellte sie hinten an.
Dem Schreibenden, während einigen Jahren Organisator des Kriteriums in Riehen, war es ein Anliegen, auch den Damen eine Renngelegenheit zu bieten. Entsprechend wurden die Frauenrennen verfolgt. Es war eklatant zu sehen, wie Marcia Eicher die Damenrennen dominierte. Mit ihren Tempositzungen, insbesondere vor Wertungen, ebnete sie den Weg für ihre Bigla-Teamkolleginnen zum Gewinn von Wertungen und Rennen.
In einem Gespräch sagte ich ihr ‚wenn du diese Kräfte für dich sparen würdest, fährst du den Damen spielend davon‘. Eine bessere und grosszügigere Teamplayerin ist mir nicht bekannt.
In ihren weiteren Aktivitäten im Radsport gründete sie eine Frauen-Rennmannschaft und amtete als sportliche Leiterin. Selbstverständlich hat sie mit dem Team trainiert.
Anlässlich einer Sitzung des Sportamtes Baselland, an welcher Alarm geschlagen wurde, dass weitere Subventionen ausbleiben werden, da keine Fahrer*Innen mehr als Talente gemeldet sind. Spontan erklärte sich Marcia Eicher, VC Allschwil, Strassen-Trainings für junge Fahrer*innen zu organisieren. Mit dem Projekt Cycling Academy Nordwest leistet sie seit einigen Jahren einen enormen Beitrag im Sinne der Jugendförderung im Radsport. Ihre Tätigkeit kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Chapeau!!!
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Fortsetzung folgt.

27.01.2026 - Eröffnung der Radrennbahn im Tessin

​Kommentar / Web: KK
Im Tessin wurde, dieser Tage, die vor einiger Zeit angekündigte Rennbahn in Betrieb genommen. Die Rennbahn ist integriert in einem Sportzentrum, in dem verschiedene Sportarten ausgeübt werden können-Die Radrennbahn misst 166,66 Meter (Basel lässt grüssen). Die multifunktionale Arena bietet an: Eisbahn, Curlingraum, Skisimulatoren, Velodrom, Hallenlaufbahn, Fitnessstudio und mehr.
CFMG Arena, Via Cioss 5, 6806 Sigirino - Monteceneri
Informationen finden sich unter Webseite: cmfgarena.com
Wer wir die Örtlichkeit besuchen und kann darüber berichten? Meldungen werden gerne entgegen genommen!








 10. Januar 2026   1. Hock des Jahres 2026  ​Fotos und Text  Enrico Meier


Mit etwas Verspätung erfolgt der Review auf unseren letzten Hock. Trotz garstigem Wetter fanden sich 16 RRCBler im Restaurant Hard ein. Drei Damen, Ursi, Bea und Maya,  konnten begrüsst werden. Die männlichen Kollegen nenne ich nicht noch persönlich, sie sind auf den Fotos gut zu erkennen. Entschuldigt haben sich die Familie Segessemann und Andre Neuhaus aus verständlichen Gründen, die anderen sind aber wegen dem Schneefall-Wetter ebenfalls entschuldigt. Im 'Hard' war der angekündigte und obligate Neujahrs Apéro schon bereit gestellt. Einen feinen 'Weissen' und für die Alkohol-Veganer gab es von Mineral bis Cola was begehrt wurde. Kurz später, nachdem die Runde als vollzählig erklärt wurde, sind die dazugehörigen Brötchen serviert worden.
An diesem Abend wurde gegenseitig auf das neue Jahr angestossen und Fröhlichkeit, Glück und Gesundheit  gewünscht. Das Hauptthema der Konversation beinhaltete aber der traurige Neujahrstag von Crans Montana. Es zeigt sich, dass dieses Ereignis viele Menschen auch im RRCB betroffen machte. Trotzdem wurden auch Radsportthemen und anderes zum Thema. Die Quiz-Frage betreffend der Personen auf dem Foto (siehe  Einladung zum Apero)  wurde nicht restlos geklärt. Ich bleibe dran.
Vermutlich wegen dem Wetter, Heimfahrt bei Schneetreiben, löste sich die Runde gegen 2000h, etwas früher als gewöhnlich auf. Zu einem Kaffee reichte es allemal und die erfreuliche Mitteilung des Kassier, dass die ganze Runde die Vereinskasse übernimmt, wurde mit Applaus quittiert. 
Fest notieren nächster Hock am 4. Februar 2026   Enrico Meier    euer Webgümmeler 


07.01.2026 Radquerfeldein-Schweizermeisterschaft am 11. Januar in Schneisingen
Kommentar/Web: KK
Kommenden Sonntag findet die Quer-Schweizermeisterschaft in Schneisingen statt. Marcel macht uns auf diese Veranstaltung aufmerksam, in seinem Beitrag unter  https://radsportseiten.com/txtzfiche.php?berid=41778
Über die vergangenen Feiertage fanden unzählige Querrennen in Belgien und Holland statt und wurden teils auch direkt im Fernsehen (Eurosport) übertragen. Für die Querfans gilt deshalb, auf nach Schneisingen, um ein Rennen über Stock und Stein LIVE verfolgen zu können.
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05. Januar 2026   Allen einen guten Start ins 2026   Enrico Meier

Ich hoffe alle sind gut in das neue Jahr gestartet. Auf diesem Wege nochmals allen ein glückliches, gesundes und unfallfreies Jahr 2026. Ob zu Fuss oder mit dem Renner, gebt Obacht und seid vorsichtig (im Moment haben wir Minustemperaturen und ungewohnt glatte Strassen). 
Damit alles auch richtig losgehen kann, möchten wir am nächsten Hock darauf anstossen. So ist für den Hock des 7. Januars 2026 ein Neujahrs-apero bestellt. Es sind nicht nur die morgigen Könige eingeladen, nein wir würden uns freuen wenn recht viele den Hock besuchen. Treffpunkt wie immer im Restaurant Hard (Sääli oder erster Stock konnte man mir noch nicht bestätigen, Ambiente ist auch wichtig aber die Leute machen den Anlass).
Bei einem neuen Jahr ist auch der Moment für Rückblende, in diesem Falle mit ein paar nostalgischen Bildern aus vergangenen Jahren. Die Bilder wurden von Heinz Arnold im Staatsarchiv gefunden und zur Umrahmung zur Verfügung gestellt.

Ich freue mich auf den 'Neujahrshock' und als Hausaufgabe wie heissen die beiden anderen Rennfahrer auf dem Foto, vielleicht kann jemand auch den Ort zuordnen (ohne Spick auf das Staatsarchiv). Man darf mir die Antwort auch mailen. 

mit sportlichen Grüssen     Enrico euer webgümmeler

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