|
Die Geschichte des Basler Europakriteriums von Kurt Kaiser
Kurt Kaiser VC Riehen, hütet den heiligen Gral des legendären Otto Vogt, welcher wie die Geschichte zeigt, nebst anderen der ganz grosse Organisator des Basler Europakriteriums war. Aus dem umfangreichen Fundus von Otto Vogt, wird uns Kurt Kaiser die historische Entwicklung des Basler Europakriterium näher bringen. Das Europakriterium hatte für den VC Riehen sowie auch für andere Basler Veloclubs eine grosse Bedeutung. Deshalb wird zu dieser Geschichte eine eigene Seite eröffnet, zu erreichen in der Navigation über MEHR im Untermenu "Europakriterium". BW |
Vorgeschichte Schwarzwaldalle 1947
|
11.02.2021 Die Geschichte des Basler Europakriterium von Kurt Kaiser
Vorgeschichte Schwarzwaldalle 1947 Zur kompakten Seite Europakriterium oder oben über Navigation unter MEHR... |
| ||
1947
|
13.02:2021 Die Geschichte des Basler Europakriteriums von Kurt Kaiser
Kurt Kaiser VC Riehen, hütet den heiligen Gral des legendären Otto Vogt, welcher wie die Geschichte zeigt, nebst anderen der ganz grosse Organisator des Basler Europakriteriums war. Aus dem umfangreichen Fundus von Otto Vogt, wird uns Kurt Kaiser die historische Entwicklung des Basler Europakriterium näher bringen. Das Europakriterium hatte für den VC Riehen sowie auch für andere Basler Veloclubs eine grosse Bedeutung. Deshalb wird zu dieser Geschichte eine eigene Seite eröffnet, zu erreichen in der Navigation über MEHR im Untermenu "Europakriterium". BW |
| ||
1948
|
18.13.02:2021 Die Geschichte des Basler Europakriteriums von Kurt Kaiser 3.Teil
Kurt Kaiser VC Riehen, hütet den heiligen Gral des legendären Otto Vogt, welcher wie die Geschichte zeigt, nebst anderen der ganz grosse Organisator des Basler Europakriteriums war. Aus dem umfangreichen Fundus von Otto Vogt, wird uns Kurt Kaiser die historische Entwicklung des Basler Europakriterium näher bringen. Das Europakriterium hatte für den VC Riehen sowie auch für andere Basler Veloclubs eine grosse Bedeutung. Deshalb wird zu dieser Geschichte eine eigene Seite eröffnet, zu erreichen in der Navigation über MEHR im Untermenu "Europakriterium". BW |
| ||
1949
|
28.02.2021 Die Geschichte des Basler Europakriteriums von Kurt Kaiser 4.Teil
Kurt Kaiser VC Riehen, hütet den heiligen Gral des legendären Otto Vogt, welcher wie die Geschichte zeigt, nebst anderen der ganz grosse Organisator des Basler Europakriteriums war. Die kompakte Geschichte aller Teile ist zu erreichen oben in der Navigation über MEHR zum Untermenu "Europakriterium". BW |
| ||
1950
|
05.03.2021 Die Geschichte des Basler Europakriteriums von Kurt Kaiser 5.Teil
Kurt Kaiser VC Riehen, hütet den heiligen Gral des legendären Otto Vogt, welcher wie die Geschichte zeigt, nebst anderen der ganz grosse Organisator des Basler Europakriteriums war. Die kompakte Geschichte aller Teile ist zu erreichen oben in der Navigation über MEHR zum Untermenu "Europakriterium". BW |
| ||
1951
|
13.03.2021 Die Geschichte des Basler Europakriteriums von Kurt Kaiser 6.Teil
Kurt Kaiser VC Riehen, hütet den heiligen Gral des legendären Otto Vogt, welcher wie die Geschichte zeigt, nebst anderen der ganz grosse Organisator des Basler Europakriteriums war. Die kompakte Geschichte aller Teile ist zu erreichen oben in der Navigation über MEHR zum Untermenu "Europakriterium". BW |
| ||
1952
|
24.03.2021 Die Geschichte des Basler Europakriteriums von Kurt Kaiser 7.Teil
Kurt Kaiser VC Riehen, hütet den heiligen Gral des legendären Otto Vogt, welcher wie die Geschichte zeigt, nebst anderen der ganz grosse Organisator des Basler Europakriteriums war. Die kompakte Geschichte aller Teile ist zu erreichen oben in der Navigation über MEHR zum Untermenu "Europakriterium". BW |
| ||
1953
|
05.04.2021 Die Geschichte des Basler Europakriteriums von Kurt Kaiser 8.Teil
Kurt Kaiser VC Riehen, hütet den heiligen Gral des legendären Otto Vogt, welcher wie die Geschichte zeigt, nebst anderen der ganz grosse Organisator des Basler Europakriteriums war. Die kompakte Geschichte aller Teile ist zu erreichen oben in der Navigation über MEHR zum Untermenu "Europakriterium". BW |
| ||
1954
|
20.04.2021 Die Geschichte des Basler Europakriteriums von Kurt Kaiser 9.Teil
Kurt Kaiser VC Riehen, hütet den heiligen Gral des legendären Otto Vogt, welcher wie die Geschichte zeigt, nebst anderen der ganz grosse Organisator des Basler Europakriteriums war. Die kompakte Geschichte aller Teile ist zu erreichen oben in der Navigation über MEHR zum Untermenu "Europakriterium". BW |
| ||
1955
|
28.04.2021 Die Geschichte des Basler Europakriteriums von Kurt Kaiser 10.Teil
Kurt Kaiser VC Riehen, hütet den heiligen Gral des legendären Otto Vogt, welcher wie die Geschichte zeigt, nebst anderen der ganz grosse Organisator des Basler Europakriteriums war. Die kompakte Geschichte aller Teile ist zu erreichen oben in der Navigation über MEHR zum Untermenu "Europakriterium". BW |
| ||
1956
|
08.05.2021 Die Geschichte des Basler Europakriteriums von Kurt Kaiser 11.Teil
Kurt Kaiser VC Riehen, hütet den heiligen Gral des legendären Otto Vogt, welcher wie die Geschichte zeigt, nebst anderen der ganz grosse Organisator des Basler Europakriteriums war. Die kompakte Geschichte aller Teile ist zu erreichen oben in der Navigation über MEHR zum Untermenu "Europakriterium". BW |
| ||
1957
|
08.05.2021 Die Geschichte des Basler Europakriteriums von Kurt Kaiser 12.Teil
Kurt Kaiser VC Riehen, hütet den heiligen Gral des legendären Otto Vogt, welcher wie die Geschichte zeigt, nebst anderen der ganz grosse Organisator des Basler Europakriteriums war. Die kompakte Geschichte aller Teile ist zu erreichen oben in der Navigation über MEHR zum Untermenu "Europakriterium". BW |
| ||
nachbetrachtung zur geschichte des basler Europakriteriums
|
05.06.2021 Nachbetrachtung zur Geschichte des Basler Europakriteriums
Kurt Kaiser, VC Riehen, erzählte uns die Geschichte des Europakriteriums in 12 Teilen. Kurt hatte Zugriff auf das Archiv des VC Riehen und extrahierte umfangreiches Korrespondenz-Material und Zeitungausschnitte aus dieser Epoche. Der ganz grosse Organisator Otto Vogt sei mit diesem Rückblick in ehrendem Andeken gewürdigt und sein grosses Engagement für den Radsport verdankt. Alle 12 Teile der Geschichte erreicht man über die Seite "Europakriterium" BW |
| |||
20.11.2024 - Amateur Europa Kriterium Riehen/Basel - 1969-1978
20.11.2024 - Amateur Europa Kriterium Riehen/Basel - 1969-1978
Bericht / Kommentar / Web - KK
Der VC Riehen führte immer wieder Grossanlässe durch. Nach den glorreichen Episoden von Europa-Kriterium für Berufsfahrer und später der Hallen-Winterbahn, wurde für 1969 ein internationale Anlass für Amateure geplant.
Aus Archiv-Unterlagen des VC Riehen, soll die Geschichte dieses Radsportanlasses aufgezeigt werden. Die Berichte werden in jährlichen Zusammenfassungen aufgezeichnet und in gewissen Zeitabständen auf dieser Webseite publiziert und auch in der Rubrik 'Mehr...') hinterlegt.
Amateur Europa-Kriterium - Einleitung
Der Velo-Club Riehen, gegründet 1934, hat in seinen Statuten, als Leitsatz, die Organisation von Radsportveranstaltungen auf die Fahne geschrieben. Mit dem Unternehmer, Veloenthusiast und Gründer des VCR, Ernesto Cenci, und kurze Zeit später Otto Vogt, war ein Duo an der Vereinsspitze, die dieses Motto für einige Jahrzehnte vorlebten. Die Abstinenz während der Kriegsjahre bekräftigte den Willen, grössere organisatorische Radsportveranstaltungen durchzuführen. Ein Glück, dass man all die Jahre immer auf eine bewährte eingespielte Crew, für die notwendige Unterstützung, zählen konnte.
Nebst jährlichen kantonalen Rennen wurden nach dem Krieg u.a. organisiert: Schweiz. Strassenmeisterschaft, Nordwestschweiz. Rundfahrt (wiederholte Male), Grosser Mustermesse Preis (Strassenrennen), Europa-Kriterium für Berufsfahrer 1947-1957), Basler Winterradrennbahn (1955.1965), Saalsport-WM Sporthalle, TdS-Ankunft, viele kantonale Rennen. Nach einem 12-jährigen Unterbruch (nach Aus der Hallenrennbahn) und mehrheitlichem organisieren von Kantonalen Rennanlässen betrat der umtriebene Organisator Otto Vogt, 1969, mit der Neuauflage, der Organisation eines Europa-Kriteriums, auf den Plan. Die Neuauflage war, diesmal nicht für die Profis, sondern für die besten Amateure im In- und Ausland reserviert. Seitens der Mitgliedschaft wurde ihm die Unterstützung zugesagt. Die 1.-OK-Sitzung wurde am 29.05.69 abgehalten. Ein OK (s. sep. Liste) wurde konstituiert und die Organisation des Anlasses aufgegleist.
Überrascht wurde O. Vogt, von der Bereitschaft vieler Firmen und Privaten, Fahrerpatronate zu übernehmen.
Aus der Vereinsmitte wurde an einer MV Fr. 1‘200.- gezeichnet! Für Programm und Inseratenacquisition konnte kein geringerer als Seppe Hügi (!) gewonnen werden. Das Ergebnis war allerdings etwas ernüchternd und so musste Kurt Steiner in die Bresche springen.
An der OK-Sitzung konnte der Präsident mitteilen, dass die Kosten abgedeckt sein sollten, mit einem geschätzten Überschuss von Fr. 1‘100.-, zusätzlich Programmverkauf.
Otto Vogt war von seinem Gedanken beseelt, etwas für den Radsport und insbesondere für die Jungen zu leisten.
Das 1. Amateur-Europakriterium kann stattfinden!
Bericht / Kommentar / Web - KK
Der VC Riehen führte immer wieder Grossanlässe durch. Nach den glorreichen Episoden von Europa-Kriterium für Berufsfahrer und später der Hallen-Winterbahn, wurde für 1969 ein internationale Anlass für Amateure geplant.
Aus Archiv-Unterlagen des VC Riehen, soll die Geschichte dieses Radsportanlasses aufgezeigt werden. Die Berichte werden in jährlichen Zusammenfassungen aufgezeichnet und in gewissen Zeitabständen auf dieser Webseite publiziert und auch in der Rubrik 'Mehr...') hinterlegt.
Amateur Europa-Kriterium - Einleitung
Der Velo-Club Riehen, gegründet 1934, hat in seinen Statuten, als Leitsatz, die Organisation von Radsportveranstaltungen auf die Fahne geschrieben. Mit dem Unternehmer, Veloenthusiast und Gründer des VCR, Ernesto Cenci, und kurze Zeit später Otto Vogt, war ein Duo an der Vereinsspitze, die dieses Motto für einige Jahrzehnte vorlebten. Die Abstinenz während der Kriegsjahre bekräftigte den Willen, grössere organisatorische Radsportveranstaltungen durchzuführen. Ein Glück, dass man all die Jahre immer auf eine bewährte eingespielte Crew, für die notwendige Unterstützung, zählen konnte.
Nebst jährlichen kantonalen Rennen wurden nach dem Krieg u.a. organisiert: Schweiz. Strassenmeisterschaft, Nordwestschweiz. Rundfahrt (wiederholte Male), Grosser Mustermesse Preis (Strassenrennen), Europa-Kriterium für Berufsfahrer 1947-1957), Basler Winterradrennbahn (1955.1965), Saalsport-WM Sporthalle, TdS-Ankunft, viele kantonale Rennen. Nach einem 12-jährigen Unterbruch (nach Aus der Hallenrennbahn) und mehrheitlichem organisieren von Kantonalen Rennanlässen betrat der umtriebene Organisator Otto Vogt, 1969, mit der Neuauflage, der Organisation eines Europa-Kriteriums, auf den Plan. Die Neuauflage war, diesmal nicht für die Profis, sondern für die besten Amateure im In- und Ausland reserviert. Seitens der Mitgliedschaft wurde ihm die Unterstützung zugesagt. Die 1.-OK-Sitzung wurde am 29.05.69 abgehalten. Ein OK (s. sep. Liste) wurde konstituiert und die Organisation des Anlasses aufgegleist.
Überrascht wurde O. Vogt, von der Bereitschaft vieler Firmen und Privaten, Fahrerpatronate zu übernehmen.
Aus der Vereinsmitte wurde an einer MV Fr. 1‘200.- gezeichnet! Für Programm und Inseratenacquisition konnte kein geringerer als Seppe Hügi (!) gewonnen werden. Das Ergebnis war allerdings etwas ernüchternd und so musste Kurt Steiner in die Bresche springen.
An der OK-Sitzung konnte der Präsident mitteilen, dass die Kosten abgedeckt sein sollten, mit einem geschätzten Überschuss von Fr. 1‘100.-, zusätzlich Programmverkauf.
Otto Vogt war von seinem Gedanken beseelt, etwas für den Radsport und insbesondere für die Jungen zu leisten.
Das 1. Amateur-Europakriterium kann stattfinden!
1. Internationales Amateur-Europa-Kriterium 1969
Nach 12 Jahren Unterbruch lässt der VC Riehen sein berühmtes, weit über die Landesgrenzen bekanntes, Europa-Kriterium, wieder aufleben, allerdings nicht für Berufsfahrer, sondern für die besten europäischen Amateure. Der Anlass soll auf der schnellen, 1 km langen Bäumlihof-Rundstrecke stattfinden, 100 Runden = 100 km. Insgesamt werden 10 Nationen, mit 2 Fahrern pro Gastland, am Start stehen.
Nach 12 Jahren Unterbruch lässt der VC Riehen sein berühmtes, weit über die Landesgrenzen bekanntes, Europa-Kriterium, wieder aufleben, allerdings nicht für Berufsfahrer, sondern für die besten europäischen Amateure. Der Anlass soll auf der schnellen, 1 km langen Bäumlihof-Rundstrecke stattfinden, 100 Runden = 100 km. Insgesamt werden 10 Nationen, mit 2 Fahrern pro Gastland, am Start stehen.
100 Runden = 100 km. Insgesamt werden 10 Nationen, mit 2 Fahrern pro Gastland, am Start stehen. Der OK-Präsident wurde sehr überrascht, dass die Verpflichtung von Amateuren sich weit schwieriger gestaltet, im Vergleich zu den Berufsfahrern. Viele Verbände geben nicht einmal eine Antwort. Für die Verpflichtung der Fahrer, welche über die Verbände erfolgte, wurde eine Zusammenarbeit mit Kameraden aus Niedergösgen eingegangen. Allerdings verpflichtet Niedergösgen 5 Nationen und jeweils 3 Fahrer für ihren internationalen Anlass, während für das Europa-Kriterium lediglich 2 Fahrer pro Land, dafür 10 Nationen, zum Start zugelassen werden. Der Schulterschluss mit Niedergösgen hatte vor allem zum Ziel, die Verpflichtungskosten zu teilen resp. zu optimieren, aber sicherlich auch um ausgezeichnete Kontakte zu nutzen. In dieser Sache dürfte insbesondere die Familie Von Däniken eine grosse Wichtigkeit gespielt haben.
Am 18.08.1969 konnte der Pressechef, Willi Erzberger, die Meldung der Presse übergeben, dass der frischgebackene Schweizer Amateur-Verfolgungsweltmeister seine Aufwartung in Basel, im Regenbogentrikot, machen wird. Otto Vogt hatte seinen eigenen grossen Stolz, Xaver Kurmann an den Start zu bringen, auch wenn es ihn ein nettes Startgeld kostete. Dass der VCR gute Beziehungen zum FC Basel unterhielt, ist auch damit bekräftig, dass der FCB resp. Felix Musfeld als Ehrenstarter amtete. Kurmann wurde seitens des FCB mit einer Basler Zinnkanne für seinen WM-Erfolg geehrt. Am Start standen Fahrer aus B/D/F/NL/I/A/RO/S/CS/CH. Mit einem Stundenmittel von 42,928 km/h wurden die 100 Runden = 100 km, zurückgelegt. 3 Fahrer, Franco Ongarato (I), Walter Richard (CH), Herbert Fuezi (A) gelang ein Rundengewinn, was auf dieser komplett übersehbaren Strecke, kein leichtes Unterfangen war. Xaver Kurmann, in seinem WM-Trikot (dürfte er heutzutage bei einer Fremddisziplin, Bahn/Strasse, nicht mehr tragen), wurde natürlich eng ‚betreut‘ und trat erst am Ende des Rennens nennenswert in Erscheinung.
Die ersten 3 Ränge, mit einem Rundengewinn, belegten Franco Ongarato/Italien vor Richard Donald/CH und Fuezi Herbert/Ö. Xaver Kurmann belegte den 8. Rang. Den Pokal der Nationen gewann Deutschland vor Schweiz.
Das Anfänger-Punktefahren, als Vorrennen, wurde durch Herrmann Roman/RV Schaan vor Max Hürzeler/VC Gippingen und Fritz Hauser/Möriken gewonnen. Als bester Basler Fahrer figurierte Ernst Bissegger/VMC Birsfelden, im 6. Rang.
Gemäss Pressebericht 3‘000 Zuschauer. Ein guter Besuch, allerdings etwas beschönigt, denn vereinsintern wird die Zahl von 1‘329 zahlenden Besuchern genannt. Waren so viele Kiebitze resp. Personen am Streckenrand ohne einen Obulus zu entrichten? Bei dem doch recht offenen Gelände des Bäumlihofes keine grosse Überraschung.
Viel Mühe wird jeweils in ein umfangreiches Programm investiert, nicht nur um Geld zu generieren, sondern insbesondere den Zuschauern Informationen zu liefern. Am Renntag mussten bezüglich der Startliste 13 Änderungen, bei insgesamt 38 Startenden vorgenommen werden. Keineswegs im Sinne des Veranstalters, der sich sehr bemüht, einen gut organsierten Renntag abzuliefern.
Zur Abschlusssitzung für das 1. Europa-Amateurkriterium, im Rest. Sängerstübli, vom 11.12.1969, wurden auch die Ehefrauen eingeladen. Der Kassier, H. Muff, konnte den respektablen Gewinn von Fr.4‘755.55, bei Ausgaben von Fr. 8‘077.15, verkünden. Ein guter Grund für Otto Vogt, bereits von der 2. Auflage des Rennens zu reden.
KK (Jan 2024)
Am 18.08.1969 konnte der Pressechef, Willi Erzberger, die Meldung der Presse übergeben, dass der frischgebackene Schweizer Amateur-Verfolgungsweltmeister seine Aufwartung in Basel, im Regenbogentrikot, machen wird. Otto Vogt hatte seinen eigenen grossen Stolz, Xaver Kurmann an den Start zu bringen, auch wenn es ihn ein nettes Startgeld kostete. Dass der VCR gute Beziehungen zum FC Basel unterhielt, ist auch damit bekräftig, dass der FCB resp. Felix Musfeld als Ehrenstarter amtete. Kurmann wurde seitens des FCB mit einer Basler Zinnkanne für seinen WM-Erfolg geehrt. Am Start standen Fahrer aus B/D/F/NL/I/A/RO/S/CS/CH. Mit einem Stundenmittel von 42,928 km/h wurden die 100 Runden = 100 km, zurückgelegt. 3 Fahrer, Franco Ongarato (I), Walter Richard (CH), Herbert Fuezi (A) gelang ein Rundengewinn, was auf dieser komplett übersehbaren Strecke, kein leichtes Unterfangen war. Xaver Kurmann, in seinem WM-Trikot (dürfte er heutzutage bei einer Fremddisziplin, Bahn/Strasse, nicht mehr tragen), wurde natürlich eng ‚betreut‘ und trat erst am Ende des Rennens nennenswert in Erscheinung.
Die ersten 3 Ränge, mit einem Rundengewinn, belegten Franco Ongarato/Italien vor Richard Donald/CH und Fuezi Herbert/Ö. Xaver Kurmann belegte den 8. Rang. Den Pokal der Nationen gewann Deutschland vor Schweiz.
Das Anfänger-Punktefahren, als Vorrennen, wurde durch Herrmann Roman/RV Schaan vor Max Hürzeler/VC Gippingen und Fritz Hauser/Möriken gewonnen. Als bester Basler Fahrer figurierte Ernst Bissegger/VMC Birsfelden, im 6. Rang.
Gemäss Pressebericht 3‘000 Zuschauer. Ein guter Besuch, allerdings etwas beschönigt, denn vereinsintern wird die Zahl von 1‘329 zahlenden Besuchern genannt. Waren so viele Kiebitze resp. Personen am Streckenrand ohne einen Obulus zu entrichten? Bei dem doch recht offenen Gelände des Bäumlihofes keine grosse Überraschung.
Viel Mühe wird jeweils in ein umfangreiches Programm investiert, nicht nur um Geld zu generieren, sondern insbesondere den Zuschauern Informationen zu liefern. Am Renntag mussten bezüglich der Startliste 13 Änderungen, bei insgesamt 38 Startenden vorgenommen werden. Keineswegs im Sinne des Veranstalters, der sich sehr bemüht, einen gut organsierten Renntag abzuliefern.
Zur Abschlusssitzung für das 1. Europa-Amateurkriterium, im Rest. Sängerstübli, vom 11.12.1969, wurden auch die Ehefrauen eingeladen. Der Kassier, H. Muff, konnte den respektablen Gewinn von Fr.4‘755.55, bei Ausgaben von Fr. 8‘077.15, verkünden. Ein guter Grund für Otto Vogt, bereits von der 2. Auflage des Rennens zu reden.
KK (Jan 2024)
Vergrössern, anklicken
einleitung
1969
1970
1971
1972
26.12.2024 - 1972 - 4. Internationales Amateur-Europa-Kriterium
Bericht / Web Kurt Kaiser
Bericht / Web Kurt Kaiser
In Anbetracht der gleichzeitigen 450-Jahrfeier von Riehen wurde, man mag es kaum glauben, die Idee umgesetzt, in jeder Runde eine Prämie für den ersten Fahrer. Der stolze Betrag von Fr. 2‘670.- wurde an insgesamt 40 Fahrer ausbezahlt. Wo hat es so etwas jemals gegeben? Die Prämienliste, wie auch die Rundenprotokolle mit Gewinner und Sponsoren liegen vor.
Trotz des tollen Teilnehmerfeldes und den Renn-Vorschauen in den Zeitungen liess der Zuschaueraufmarsch sehr zu wünschen. Es musste in all den Jahren ein steter Publikumsrückgang verkraftet werden. Die Basler Nachrichten schreiben in einem Artikel, vom 10.01.1973, ‘Riehens Europa-Kriterium darf nicht sterben‘. Zu denken gab schon damals, dass seitens einheimischen Vereinen wenig Unterstützung kam. Auch fehlen gute einheimische Fahrer. Im Schlussbericht schreibt Otto Vogt: ‚Es ist bezeichnend, dass Aktive einer Sektion, welche selbst jährlich ein intern. Kriterium organisiert, sich als geschlossene Gruppe auf eine Ausfahrt, anstatt an unseren Anlass begaben‘. Solidarität sieht wohl anders aus und wurde unter den Veloclubs kaum ausgeübt.
Einmal mehr dominierten die ausländischen Fahrer das Renngeschehen. Es schien als ob sich die Schweizerfahrer nicht die Butter auf dem Brot gönnten. Sie fanden sich zu keiner Einheit zusammen. Sieger wurde der Däne Jörn Lund, 100 km / 41,806 km/h, vor Willy Moore (GB) und Van der Leeuw (Ho), im 4. Rang Rolland Salm (Sz), 7. Xaver Kurmann. Wenn man in Betracht zieht, dass Lund Fr 695.- nur an Prämien einheimste, so dürfte er mit einem schönen 4-stelligen Betrag die Heimreise angetreten haben.
Das Anfänger-Tempofahren wurde von Birsfelder-Fahrern dominiert. 1. Roland Wunderlin, 2. Marcel Summermatter, 3. Stefan Mutter
Später bekannte Namen des Radsportes tauchen auch im Junioren-Punktefahren auf den ersten Plätzen auf: 1. Max Hürzeler, 2. Serge Demierre, 3. René Gaude.
Der Kostenaufwand für das Kriterium 1972 belief sich auf Fr. 11‘911.65. Trotz des schlechten Zuschaueraufmarsches wurde ein Reinertrag von Fr. 2‘966.90 ausgewiesen, was nur dank der guten Arbeit des Ok’s und der Unterstützung durch Industrie und Gewerbe, wie auch der Gemeinde Riehen, möglich wurde.
KK
Trotz des tollen Teilnehmerfeldes und den Renn-Vorschauen in den Zeitungen liess der Zuschaueraufmarsch sehr zu wünschen. Es musste in all den Jahren ein steter Publikumsrückgang verkraftet werden. Die Basler Nachrichten schreiben in einem Artikel, vom 10.01.1973, ‘Riehens Europa-Kriterium darf nicht sterben‘. Zu denken gab schon damals, dass seitens einheimischen Vereinen wenig Unterstützung kam. Auch fehlen gute einheimische Fahrer. Im Schlussbericht schreibt Otto Vogt: ‚Es ist bezeichnend, dass Aktive einer Sektion, welche selbst jährlich ein intern. Kriterium organisiert, sich als geschlossene Gruppe auf eine Ausfahrt, anstatt an unseren Anlass begaben‘. Solidarität sieht wohl anders aus und wurde unter den Veloclubs kaum ausgeübt.
Einmal mehr dominierten die ausländischen Fahrer das Renngeschehen. Es schien als ob sich die Schweizerfahrer nicht die Butter auf dem Brot gönnten. Sie fanden sich zu keiner Einheit zusammen. Sieger wurde der Däne Jörn Lund, 100 km / 41,806 km/h, vor Willy Moore (GB) und Van der Leeuw (Ho), im 4. Rang Rolland Salm (Sz), 7. Xaver Kurmann. Wenn man in Betracht zieht, dass Lund Fr 695.- nur an Prämien einheimste, so dürfte er mit einem schönen 4-stelligen Betrag die Heimreise angetreten haben.
Das Anfänger-Tempofahren wurde von Birsfelder-Fahrern dominiert. 1. Roland Wunderlin, 2. Marcel Summermatter, 3. Stefan Mutter
Später bekannte Namen des Radsportes tauchen auch im Junioren-Punktefahren auf den ersten Plätzen auf: 1. Max Hürzeler, 2. Serge Demierre, 3. René Gaude.
Der Kostenaufwand für das Kriterium 1972 belief sich auf Fr. 11‘911.65. Trotz des schlechten Zuschaueraufmarsches wurde ein Reinertrag von Fr. 2‘966.90 ausgewiesen, was nur dank der guten Arbeit des Ok’s und der Unterstützung durch Industrie und Gewerbe, wie auch der Gemeinde Riehen, möglich wurde.
KK













